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USA Trump hält Alternative zu aufgekündigtem INF-Abrüstungsvertrag für möglich

Der US-Präsident bringt einen multinationalen Pakt zur Rüstungskontrolle ins Spiel. Doch von seinen Vorwürfe an Russland weicht er nicht ab.
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Donald Trump hält Alternative zu INF-Abrüstungsvertrag für möglich Quelle: dpa
Donald Trump

Der US-Präsident schlägt vor, gemeinsam mit China und anderen Ländern einen Vertrag zu unterzeichnen.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Donald Trump hat den Rückzug aus dem Vertrag zum Verbot atomarer Mittelstreckenwaffen verteidigt. Ein multinationaler Pakt zur Rüstungskontrolle könne als Alternative zum sogenannten INF-Abkommen mit Moskau ausgehandelt werden, aus dem die US-Regierung aussteigt, erklärte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in seiner Rede zur Lage der Nation.

Erneut warf er Russland zudem vor, mit der Stationierung verbotener Raketen gegen den 1987 geschlossenen Vertrag verstoßen zu haben und damit bisher davongekommen zu sein. Moskau hat in einer Retourkutsche angekündigt, sich ebenfalls nicht mehr an den Pakt gebunden zu fühlen.

Der INF-Vertrag verbietet bodengesteuerte Marschflugkörper und Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern. In seiner Rede ergänzte Trump, vielleicht könnten die USA diesmal China und andere in ein „anderes Abkommen“ einbinden. Oder „vielleicht schaffen wir es nicht“, sagte er. Falls es nicht gelinge, würden die USA alle anderen Nationen bei Ausgaben und Innovationen bei der Raketenentwicklung zum Schutz Amerikas hinter sich lassen.

  • ap
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