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USA Trump könnte Einführung neuer China-Zölle verschieben

Der US-Präsident erwägt eine Fristverlängerung im Handelsstreit mit China. Ursprünglich wollte Trump am 1. März höhere Strafabgaben einführen. Die Märkte hoffen auf eine Einigung.
Update: 14.02.2019 - 07:42 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident zeigt Entgegenkommen bei den Handelsgesprächen mit China. Quelle: Reuters
Donald Trump

Der US-Präsident zeigt Entgegenkommen bei den Handelsgesprächen mit China.

(Foto: Reuters)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er offen sei, die Frist für neue Zölle gegen China zu verlängern. Momentan läuft sie am 1. März aus. „Ich könnte mir vorstellen, diese Frist fallen zu lassen“, sagte der US-Präsident gegenüber Reportern am Dienstag. Das sei aber nicht seine bevorzugte Lösung. Nur, wenn wirklich von einer Einigung ausgegangen werden könne, zieht er diese Option in Erwägung: „Aber generell gesagt, tendiere ich nicht dazu.“

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete unter Berufung auf namentlich nicht genannte Insider, dass die Frist um 60 Tage verlängert werden könnte.

„Wir machen uns gut drüben in China“, sagte Trump gegenüber Reportern weiter. Die US-Delegation für die Gespräche in Peking sei groß. Seine Äußerungen verstärkten den Aufwärtstrend an den US-Börsen. Die Hoffnung auf eine Einigung in dem Zollkonflikt und im US-Haushaltsstreit sorgte für gute Stimmung bei Händlern.

Am Montag hatte eine neue Runde der Handelsgespräche zwischen China und den USA begonnen. Dabei gab sich die chinesische Seite zuletzt optimistisch, dass die Verhandlungen gute Ergebnisse erreichen würden.

In dem Streit geht es um das hohe Handelsdefizit zwischen China und den USA. Der US-Präsident wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Der Streit zwischen den beiden Großmächten hat sich über Monate entwickelt und zu neuen Zöllen geführt. Während die USA vor allem chinesische Stahlexporte im Visier haben, besteuert China US-amerikanische Agrarprodukte. Der Streit belastet nicht nur beide Länder, sondern auch die gesamte Weltwirtschaft.

In den Verhandlungen fordern die USA mehr Marktzugang in China, eine Verringerung des US-Handelsdefizits sowie einen besseren Schutz gegen Produktpiraterie und Technologietransfer. Zuletzt hatte es zwischen den beiden Nationen Gespräche im Januar gegeben.

Die Verhandlungen werden auch in dieser Woche weitergehen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin sind bereits in der chinesischen Hauptstadt. Eigentlich sollten sie erst ab Donnerstag zu der neuen Gesprächsrunde hinzustoßen, die am Montag auf untergeordneter Ebene begann. „Wir freuen uns auf mehrere wichtige Verhandlungstage“, sagte Mnuchin bei seiner Ankunft in einem Pekinger Hotel. Lighthizer, der etwas früher eintraf, beantwortete keine Fragen.

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