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USA wollen Saddam als Kriegsgefangenen gemäß der Genfer Konvention behandeln Saddams Aufenthaltsort gibt weiterhin Rätsel auf

Rund zwei Tage nach der Festnahme Saddam Husseins herrschte am Montag weiter Unklarheit über den Aufenthaltort des irakischen Ex-Machthabers. Der US-Sender CNN berichtete, die USA hätten ihren Gefangenen auf eine US-Militäreinrichtung im Golfstaat Katar gebracht.

HB LONDON. Aus katarischen Regierungskreisen verlautete indes, darüber wisse man nichts. Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass Saddam dorthin gebracht worden sei. Ein Mitglied des von den USA eingesetzten Regierenden Rats im Irak sagte, Saddam sei weiter im Irak. Ein US-Armeesprecher wollte sich unter Verweis auf Sicherheitsgründe nicht zum Aufenthaltsort Saddams äußern.

„Saddam ist noch immer im Irak. Saddam wird in Bagdad vor einem irakischen Gericht ein faires Verfahren erhalten“, sagte das Ratsmitglied Muwafak el Rubaije dem arabischen Fernsehsender El Arabija in Dubai. US-Soldaten hatten Saddam am Samstagabend nach monatelanger Fahndung in einem Erdversteck in der Nähe Tikrits ohne Widerstand gefasst. Die US-Magazine „Time“ und „Newsweek“ hatten berichtet, der 66-Jährige sei zunächst in eine Zelle am Flughafen von Bagdad gebracht worden, wo auch andere Vertreter der früheren irakischen Führung festgehalten werden. Die USA haben erklärt, Saddam als Kriegsgefangenen gemäß der Genfer Konvention zu behandeln.

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