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Venezuela Chávez führt neue Steuer für ausländische Ölkonzerne ein

Venezuela hat ausländische Ölkonzerne einem neuen Steuergesetz unterworfen. Die Regierung von Präsident Hugo Chávez rechnet mit Milliardeneinnahmen – und verunsichert ausländische Unternehmen.
Präsident Hugo Chavez weitet die staatliche Kontrolle aus. Foto: Reuters

Präsident Hugo Chavez weitet die staatliche Kontrolle aus. Foto: Reuters

HB CARACAS. Das Parlament in Caracas billigte am Dienstag ein Gesetz, das die Ertragsabgabe auf 50 Prozent festsetzt, wenn der Preis pro Barrel Rohöl 70 Dollar übersteigt. Bei einem Preis von mehr als 100 Dollar erhöht sich der Steuersatz auf 60 Prozent. Am Mittwoch lag der Preis bei rund 114 Dollar.

Die Einnahmen aus dieser Steuer könnten neun Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) im Jahr erreichen, sagte Ölminister Rafael Ramirez. Damit weitet die Regierung von Präsident Hugo Chávez die staatliche Kontrolle über die in Venezuela tätigen Ölkonzerne weiter aus, um das Land in einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ zu führen.

Der Experte Juan Carlos Sosa vom venezolanischen Branchenmagazin „PetroleoYV“ sagte, das neue Gesetz werde ausländische Unternehmen veranlassen, weitere Investitionen in Venezuela zu überdenken.

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