Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Venezuela Guadió lehnt mexikanische und uruguayische Vermittlungsangebote ab

Juan Guaidó hat sich selbst ins Amt des Präsidenten geschworen. Seitdem ringt er mit Nicolás Maduro um die Macht in Venezuela – Hilfen lehnt er ab.
Kommentieren
Der Übergangspräsident in Venezuela. Quelle: dpa
Juan Guaidó

Der Übergangspräsident in Venezuela.

(Foto: dpa)

CaracasDer selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó hat Angebote Mexikos und Uruguays abgelehnt, in seinem Machtkampf mit Präsident Nicolás Maduro zu vermitteln. In einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief bat er die Präsidenten beider Länder, Andrés López Obrador und Tabaré Vázquez Rosas, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Sich neutral zu verhalten bedeute, sich auf die Seite Maduros zu stellen. Ihr Vermittlungsangebot weise er respektvoll zurück. Sein Ziel seien demokratische Wahlen in seinem Land.

Die USA haben Guaidós als Parlamentspräsident erhobenen Anspruch anerkannt, bis zu demokratischen Wahlen Übergangspräsident Venezuelas zu sein. Guaidó und etliche Staaten erkennen Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr nicht an. Auch die USA haben Angebote Mexikos, Uruguays und des Vatikans abgelehnt, sich für einen politischen Dialog in Venezuela einzusetzen.

Der Vorsitzende des venezolanischen Parlamentsausschusses für internationale Angelegenheiten, Francisco Sucre, sagte zum Abschluss seiner dreitägigen Europareise in Madrid, europäische und lateinamerikanische Länder, die Guaidó unterstützten, sollten sich für eine Ablösung Maduros ohne Verhandlungen einsetzen. „Es kann da keine Diskussion geben, Maduro muss gehen“, sagte er der Nachrichtenagentur AP.

Das Europaparlament hatte am Donnerstag die EU-Mitgliedsstaaten aufgerufen, Guaidó als Interimspräsident anzuerkennen. Sucre sagte, er begrüße das Engagement der EU, „weil wir ihre Kooperation in den ersten Phasen der Erholung unseres Landes brauchen werden“.

Brexit 2019
  • ap
Startseite

Mehr zu: Venezuela - Guadió lehnt mexikanische und uruguayische Vermittlungsangebote ab

0 Kommentare zu "Venezuela: Guadió lehnt mexikanische und uruguayische Vermittlungsangebote ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.