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Venezuela Juan Guaidó bittet Militär um freie Fahrt für Hilfslieferungen

Deutschland und die USA haben humanitäre Hilfe zugesagt. Doch damit Lieferungen bei den Venezolanern ankommen können, muss das Militär mitspielen.
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Der selbst ernannte Interimspräsident verfügt faktisch über keine Regierungsgewalt. Quelle: dpa
Juan Guaidó

Der selbst ernannte Interimspräsident verfügt faktisch über keine Regierungsgewalt.

(Foto: dpa)

CaracasDer selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó hat die Streitkräfte aufgefordert, internationale Hilfslieferungen passieren zu lassen. „Die Hilfslieferungen müssen ins Land kommen“, sagte er am Montag. „Soldaten des Vaterlands, wir hoffen auf euch. Die Hilfsgüter werden eure Mütter, eure Kinder und eure Nachbarn retten.“ Unter anderen haben die USA und Deutschland bereits humanitäre Hilfe zugesagt.

Die Hilfslieferungen sollen in Zentren nahe den Landesgrenzen im kolumbianischen Cúcuta, in Brasilien sowie auf einer Karibikinsel gesammelt werden und von dort ins Land transportiert werden. Allerdings verfügt Guaidó über keine faktische Regierungsgewalt. Ohne die Duldung durch das Militär, das die Grenzen kontrolliert, können die Hilfsgüter nicht ins Land gebracht werden.

Venezuela steckt in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Wegen fehlender Devisen kann das einst reiche Land kaum noch Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs importieren. Viele Menschen hungern und rund drei Millionen Venezolaner sind bereits ins Ausland geflohen.

Maduro hatte zuletzt immer wieder Hilfsangebote abgelehnt. Venezuela nehme keine Almosen an. Zudem äußerte er die Befürchtung, vor allem im Gefolge von Hilfslieferungen aus den Vereinigten Staaten könnten auch US-Soldaten ins Land kommen.

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