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Venezuela Maduro für Dialog - Guaido beklagt Diktatur

Moderate Töne am Unabhängigkeitstag: Der belagerte Präsident Nicolas Maduro ruft zur Kompromissfähigkeit auf. Aber die Opposition wittert ihre Chance.
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Venezuelas Präsident Nicolas Maduro spricht anlässlich der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag. Er ruft die Opposition zum Dialog auf. Doch die vertraut der Regierung nicht mehr. Quelle: Reuters
Nicolas Maduro

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro spricht anlässlich der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag. Er ruft die Opposition zum Dialog auf. Doch die vertraut der Regierung nicht mehr.

(Foto: Reuters)

Caracas An Venezuelas Unabhängigkeitstag hat Oppositionschef Juan Guaido zu neuen Protesten gegen Präsident Nicolas Maduro aufgerufen. Das „Regime“ lasse sich nur noch als Diktatur charakterisieren, sagte der selbst ernannte Übergangspräsident am Freitag. Menschenrechte würden systematisch verletzt. Dies hätten auch die Vereinten Nationen festgestellt.

Guaido forderte seine Anhänger auf, zur Zentrale der Militärischen Spionageabwehr zu ziehen. Dort starb im Juni ein in Ungnade gefallener Marine-Offizier, nachdem er Angehörigen zufolge in Gefangenschaft gefoltert worden war. Zuletzt hatte es Anfang Mai größere Proteste der Opposition gegeben.

Maduro bekräftigte derweil in einer Rede vor Spitzenvertretern des Militärs in Caracas, dass er Vermittlungsbemühungen Norwegens unterstütze. „In Venezuela gibt es Platz für uns alle ... Wir müssen alle etwas aufgeben, um eine Einigung zu erzielen.“ Anschließend kündigte er für den 24. Juli Militärübungen an.

Der Machtkampf zwischen Maduro und Guaido tobt seit Anfang des Jahres. Guaido wird von Dutzenden Staaten als rechtmäßiger Staatschef anerkannt, darunter von den USA. Maduro wiederum wird von Russland, China und Kuba unterstützt. Auch die Streitkräfte stehen weiter zu ihm.

  • rtr
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