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Venezuela Oppositionschef Guaido sucht Kontakt zum Pentagon

Guaido liefert sich seit Monaten einen Machtkampf mit Venezuelas Diktator Nicolas Maduro. Nun will er sich mit Vertretern des US-Verteidigungsministeriums treffen.
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Vor wenigen Tagen hatte sich der Oppositionsführer offen für eine US-Militärintervention in Venezuela gezeigt. Quelle: Reuters
Juan Guaido

Vor wenigen Tagen hatte sich der Oppositionsführer offen für eine US-Militärintervention in Venezuela gezeigt.

(Foto: Reuters)

Caracas Im Machtkampf in Venezuela sucht Oppositionsführer Juan Guaido den Kontakt zum US-Verteidigungsministerium. Der selbst ernannte Interimspräsident erklärte am Samstag bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas, er habe seinen Gesandten bei den USA um ein Treffen mit Vertretern des Pentagon gebeten. Dabei gehe es um eine „Kooperation“ zur Lösung der politischen Krise in Venezuela.

Guaido versucht seit Monaten, den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro aus dem Amt zu drängen. Guaido erhält dabei Unterstützung der USA und zahlreicher anderer westlicher und lateinamerikanischer Länder, während Maduro von Russland, China und Kuba gestützt wird.

Vor wenigen Tagen hatte sich Guaido offen für eine US-Militärintervention in seinem Land gezeigt. Zuvor hatte US-Außenminister Mike Pompeo hatte ein militärisches Eingreifen seines Landes nicht ausgeschlossen, einen friedlichen Machtübergang aber als bevorzugte Lösung bezeichnet.

Venezuela ist unter Maduro tief in eine Wirtschaftskrise geraten. Das Land leidet unter extremer Inflation Prozent sowie einem Mangel an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten. Die Lage hat zu einer Massenflucht in Nachbarländer geführt. Maduro macht dafür einen von den USA geführten Wirtschaftskrieg verantwortlich, der einen Umsturz zum Ziel habe. Kritiker sehen als Gründe für den Abschwung aber auch Inkompetenz von Maduros Regierung, nicht funktionierende Währungskontrollen sowie Korruption.

  • rtr
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