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Venezuela Stromausfall in Venezuela – Maduro spricht von „Strom-Krieg“

In großen Teilen Venezuelas ist der Strom ausgefallen. Präsident Maduro und sein Konkurrent Guaidó beschuldigen sich gegenseitig.
Update: 08.03.2019 - 14:22 Uhr Kommentieren
Krankenhäuser, die Metro und Ampelanlagen waren von dem Stromausfall betroffen. Quelle: dpa
Stromausfall in Venezuela

Krankenhäuser, die Metro und Ampelanlagen waren von dem Stromausfall betroffen.

(Foto: dpa)

CaracasEin massiver Stromausfall hat weite Teile von Venezuela in Dunkelheit versinken lassen. Am Donnerstagabend gab es Medienberichten zufolge in weiten Teilen des südamerikanischen Landes kein Licht. In der Hauptstadt Caracas kam es zu einem Verkehrschaos. Mitten im Feierabendverkehr fiel die Metro aus, zahlreiche Ampeln funktionierten nicht.

Am Freitag falle der Unterricht aus, öffentlich und privat Beschäftigte müssten nicht an ihren Arbeitsstellen erscheinen, sagte Vizepräsidentin Delcy Rodríguez im Fernsehsender Telesur. Damit sollten die Reparaturarbeiten vereinfacht werden.

Informationsminister Jorge Rodríguez sprach von Sabotage und machte Feinde der sozialistischen Regierung von Präsident Nicolás Maduro für den Stromausfall verantwortlich. „Das Ziel war, das venezolanische Volk für mehrere Tage von der Stromversorgung abzuschneiden“, sagte er. „Das wird diesen Kriminellen nicht gelingen.“

Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó liefern sich seit Wochen einen erbitterten Machtkampf. „Dieser vom US-Imperialismus angekündigter und angeführter Strom-Krieg gegen unser Volk wird scheitern“, schrieb Maduro auf Twitter.

Guaidó hingegen machte Maduros Regierung für den Stromausfall in dem krisengebeutelten Land verantwortlich. „Das Volk weiß, dass das Licht kommt, wenn die unrechtmäßige Machtübernahme endet“, schrieb er auf Twitter. Guaidó spricht Staatschef Maduro die Legitimation ab und will selbst die Regierungsgeschäfte übernehmen.

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  • dpa
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