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Venezuelas Oppositionsführer „Verhandlungen finden derzeit nicht statt“ – Guaidó über angebliche Gespräche in Norwegen

Guaidó hatte zuvor bestätigt, dass Vertreter der Opposition nach Oslo gereist waren. Es sei laut ihm aber nicht zu direkten Verhandlungen mit der Regierung gekommen.
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„Nein, Verhandlungen finden derzeit nicht statt zwischen der Regierung und der Opposition.“ Quelle: AFP
Juan Guaidó

„Nein, Verhandlungen finden derzeit nicht statt zwischen der Regierung und der Opposition.“

(Foto: AFP)

Mainz Zur Lösung des erbitterten Machtkampfes in Venezuela gibt es nach den Worten des selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó keine Geheimverhandlungen in Oslo. „Nein, Verhandlungen finden derzeit nicht statt zwischen der Regierung und der Opposition. Es gibt nur eine internationale Vermittlergruppe, die sich in Caracas befindet“, sagte Guaidó am Donnerstag dem ZDF-„heute journal“. Noch gebe es keinen Verhandlungsprozess.

Guaidó hatte zuvor bestätigt, dass Vertreter der Opposition in die norwegische Hauptstadt Oslo gereist waren. Es sei allerdings nicht zu direkten Verhandlungen mit Unterhändlern der Regierung von Staatschef Nicolás Maduro gekommen.

Guaidó bezeichnete eine Militärintervention aus dem Ausland als eine Option. „Aber die Venezolaner wollen das eigentlich nicht. Wir Venezolaner wollen eine Übergangsregierung, eine Institutionalisierung der rechtmäßigen Organe“, sagte er. Die einzige Intervention, die es bislang in Venezuela gebe, sei die von kubanischen Militärs, die bereits im Land seien.

Guaidó führte die kubanischen Militärs auch als einen Grund dafür an, warum Militärs in seinem Land Angst davor hätten, zur Opposition überzulaufen. „Es gibt leider sehr viele kubanische Militärs, die die Maduro-Regierung unterstützen, und es gibt sehr viele Vorbehalte und Ängste innerhalb der Streitkräfte. Niemand weiß, was geschieht, wenn er sich auf die andere Seite schlägt. Deshalb ist das gar nicht so einfach für die Militärs“, sagte Guaidó.

  • dpa
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