Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verdacht auf Kartellabsprachen EU-Kommission lässt mehrere Betriebe von Verpackungsherstellern durchsuchen

Hersteller von Metallverpackungen sollen illegale Absprachen getroffen haben. Die EU-Kommission greift durch – und veranlasst mehrere Razzien.
03.05.2018 - 13:38 Uhr Kommentieren
Es wurden mehrere Betriebe durchsucht, darunter Hersteller von Dosen aus Weißblech oder Aluminium für die Abfüllung von Nahrungsmitteln. Quelle: Imago
Dose

Es wurden mehrere Betriebe durchsucht, darunter Hersteller von Dosen aus Weißblech oder Aluminium für die Abfüllung von Nahrungsmitteln.

(Foto: Imago)

Düsseldorf, Brüssel Ermittler der EU-Kommission haben in mehreren Ländern Hersteller von Metallverpackungen durchsucht. Die Razzien habe es bereits am 24. April gegeben, teilten die Wettbewerbshüter am Donnerstag mit. Hintergrund sei der Verdacht auf Kartellverstöße. Die Namen der Firmen nannte die Kommission nicht.

Das Bundeskartellamt hatte 2015 ein Ermittlungsverfahren gegen Hersteller unter anderem wegen des Verdachts auf Preisabsprachen eingeleitet und den Fall vergangene Woche an die Experten in Brüssel weitergeleitet. „Kartellabsprachen stellen schwerwiegende Verstöße gegen nationales und europäisches Kartellrecht dar und können nicht toleriert werden“, hatte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt gesagt. „Im vorliegenden Fall gibt es konkrete Hinweise auf Kartellrechtsverstöße in mehreren EU-Mitgliedstaaten.“ Seine Behörde habe daher von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, das Verfahren an die EU-Kommission weiterzuleiten.

Auch die Bonner Behörde hatten mehrere Betriebe durchsucht, darunter Hersteller von Dosen aus Weißblech oder Aluminium für die Abfüllung von Nahrungsmitteln, von chemisch-technischen Stoffen sowie von Vakuumverschlüssen für Gläser. Die Branche ist eher mittelständisch geprägt.

Der Verband Metallverpackungen (VMV) in Düsseldorf wollte sich nicht äußern. Zu den Lieferanten der Branche gehören unter anderem Thyssenkrupp mit der Weißblechtochter Rasselstein in Andernach und Tata Steel.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Thyssenkrupp sei kein Verpackungshersteller, nicht Teil der Ermittlungen und auch nicht durchsucht worden, erklärte ein Sprecher. "Die Europäische Kommission ist nicht auf uns zugekommen. Wir unterstützen die Entwicklung wettbewerbsorientierter, offener Märkte", betonte auch Tata.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Verdacht auf Kartellabsprachen - EU-Kommission lässt mehrere Betriebe von Verpackungsherstellern durchsuchen
    0 Kommentare zu "Verdacht auf Kartellabsprachen: EU-Kommission lässt mehrere Betriebe von Verpackungsherstellern durchsuchen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%