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Verdacht der Massenvergewaltigung Flüchtlinge in Wien verhaftet

In Wien wurden neun Asylbewerber und Flüchtlinge aus dem Irak verhaftet, weil sie eine deutsche Touristin vergewaltigt haben sollen. Der Fall könnte die Debatte in Österreich über die Flüchtlingspolitik weiter befeuern.
15.08.2016 - 19:45 Uhr
Neun Iraker sollen in der Silvesternacht eine deutsche Touristin vergewaltigt haben. Quelle: dpa
Verhaftung in Wien

Neun Iraker sollen in der Silvesternacht eine deutsche Touristin vergewaltigt haben.

(Foto: dpa)

Wien In Wien hat die Polizei neun irakische Asylbewerber und Flüchtlinge wegen des Vorwurfs der Massenvergewaltigung einer deutschen Touristin verhaftet. Die Tat solle sich bereits in der Silvesternacht ereignet haben, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Die neun Männer im Alter zwischen 21 und 47 Jahren, die am Wochenende in Wien und zwei anderen Bundesländern verhaftet wurden, bestreiten nach Angaben der Polizei die Vorwürfe.

Die Frau aus Niedersachsen war nach Angaben der Polizei über Silvester als Touristin nach Wien gereist und hatte in der Innenstadt gefeiert. Die Tat soll sich in der Wohnung zweier der Männer ereignet haben. Die Frau hatte angegeben, dass sie sich nach erheblichem Alkoholgenuss nicht daran erinnern könne, was sich in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages ereignet habe. Die Polizei wirft den Männern vor, die Lage der Frau ausgenutzt und sie vergewaltigt zu haben. Nach Angaben der Polizei hatte die Frau bereits am 1. Januar Anzeige erstattet.

Der Fall könnte die ohnehin sehr hitzige Debatte in Österreich über die Flüchtlingspolitik beeinflussen. Am 2. Oktober findet die Wiederholung der Stichwahl um das Präsidentenamt statt. Dort tritt der ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen gegen Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ an.

In Deutschland hatte Innenminister Thomas de Maiziere nach den massenhaften sexuellen Übergriffen von vor allem nordafrikanischen Männern in der Silvesternacht in Köln am 17. Januar eine gesonderte Untersuchung zur Kriminalität von Zuwanderern angekündigt. Am 7. Juni hatte das Bundeskriminalamt dann einen Bericht vorgelegt, nach dem Sexualdelikte bei rund einem Prozent der registrierten Straftaten lagen.

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