Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verdächtiger von Armee festgenommen Mindestens 15 Tote bei Explosionen in Kandahar

In der südafghanischen Stadt Kandahar sind am Dienstag zwei Bombe explodiert. Augenzeugen berichteten, bei der ersten Explosion sei ein Kind verletzt worden. Als Menschen an den Ort der Explosion strömten, sei der zweite, größere Sprengsatz explodiert.

HB KABUL. Bei den Opfern handelt es sich nach bisherigen Berichten ausschließlich um Afghanen, unter ihnen viele Schulkinder. Nach Angaben der Armee wurde ein Mann unmittelbar nach der Explosion festgenommen, er habe sich kurz zuvor eilig vom Tatort entfernt. Die in Pakistan ansässige Nachrichtenagentur AIP meldete unter Berufung auf „gut informierte Quellen“, der Verdächtige sei gesehen worden, wie er eine der Bomben an den Tatort gebracht habe. Armeegeneral Abdul Wasi sagte, „Terroristen“ seien für die Tat verantwortlich.

Am Montag bereits hatten mutmaßliche Taliban-Rebellen nach Angaben von Augenzeugen eine Handgranate auf das Gebäude des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Kandahar geworfen. Niemand sei verletzt worden, hieß es. Am vergangenen Sonntag hatte die Große Ratsversammlung (Loja Dschirga) eine neue Verfassung für Afghanistan verabschiedet, was als Meilenstein im Friedensprozess galt. Kandahar galt als Hochburg der Ende 2001 gestürzten radikalislamischen Taliban. Die Taliban haben den Ausländern in Afghanistan und den Truppen der neuen Regierung in Kabul den Heiligen Krieg erklärt.

Startseite
Serviceangebote