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Vereinbarung Donald Trump wäre bereit zu „richtigem Deal“ mit dem Iran

Im Mai kündigte Trump das Atomabkommen mit dem Iran einseitig auf. Jetzt zeigt er Interesse an einem neuen Deal mit Teheran.
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Donald Trump kündigte das Atomabkommen im Mai einseitig auf. Quelle: AP
Donald Trump

Donald Trump kündigte das Atomabkommen im Mai einseitig auf.

(Foto: AP)

Kansas CityNach seiner scharfen Drohung gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump signalisiert, dass er womöglich zu einem neuen Atomabkommen mit der Islamischen Republik bereit wäre. „Wir werden sehen, was passiert, aber wir sind bereit, einen richtigen Deal zu machen, nicht so einen Deal, wie ihn die Vorgängerregierung gemacht hat, was eine Katastrophe war“, sagte Trump am Dienstag bei einer Rede vor Veteranen in Kansas City.

Unklar blieb, ob Trump eine neue Vereinbarung wirklich aktiv vorantreibt, nachdem er das Atomabkommen im Mai einseitig aufgekündigt hatte. Seine Sprecherin Sarah Sanders hatte sich am Montag nicht dazu äußern wollen, unter welchen Bedingungen Trump zu Verhandlungen mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani bereit wäre.

In der Nacht zu Montag hatte der US-Präsident Teheran vor folgenschweren Konsequenzen gewarnt, sollte die iranische Regierung nicht von Drohungen gegen die USA ablassen. An die Adresse Ruhanis schrieb er auf Twitter in Großbuchstaben: „Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie Wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten“.

Das 2015 erzielte Atomabkommen soll den Iran am Bau von Atombomben hindern. Teheran hatte sich im Gegenzug für wirtschaftliche Lockerungen und mehr Investitionen ausländischer Unternehmen dazu bereit erklärt, sein Atomprogramm aufzugeben und sich Kontrollen zu unterwerfen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Land wiederholt bescheinigt, die Auflagen zu erfüllen.

Durch den Ausstieg der USA drohen Teheran nun wieder Sanktionen für den Finanz- und Energiesektor. Diese Maßnahmen waren im Zuge des Abkommens ausgesetzt worden. Ein erster Teil der Sanktionen soll am 6. August wieder wirksam werden; ein weiterer im November.

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  • dpa
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