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Vereinigte Staaten US-Demokratin Warren macht Präsidentschaftsambitionen öffentlich

Die erste Vertreterin der Demokraten macht ihre mögliche Präsidentschaftsbewerbung öffentlich. Sie gründet ein Komitee, um ihre Chancen auszuloten.
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Die Senatorin des Bundesstaats Massachusetts will ihre Chancen für eine Präsidentschaftsbewerbung prüfen. Quelle: Reuters
Elizabeth Warren

Die Senatorin des Bundesstaats Massachusetts will ihre Chancen für eine Präsidentschaftsbewerbung prüfen.

(Foto: Reuters)

Washington Die US-Demokratin Elizabeth Warren bringt sich für die Präsidentschaftswahl 2020 in Stellung. Sie bildete dazu ein Wahlkomitee, um ihre Chancen auszuloten und Geld für den Vorwahlkampf einsammeln zu können, wie die 69-Jährige am Montag in einer Videobotschaft mitteilte.

Ihre Entscheidung, ob sie gegen US-Präsident Donald Trump von den Republikanern antritt, will sie Anfang 2019 bekanntgeben. „Amerikas Mittelschicht ist in Gefahr“, sagte sie. „Wie sind wir da hin gekommen? Millionäre und große Firmen wollten mehr vom Kuchen und haben Politiker dazu verpflichtet, ihnen ein größeres Stück abzuschneiden.“

Warren gehört zu den schärfsten Kritikern von Trump. Die Senatorin, die seit 2013 Massachusetts vertritt, hat sich in der Vergangenheit heftige Wortgefechte mit ihm geliefert. So bezeichnete Warren Trump als „unsicheren Raffzahn“, der von Habgier und Hass getrieben werde.

Trump seinerseits zog ihre Aussage über ihre indianischen Wurzeln ins Lächerliche und nannte sie spöttisch „Pocahontas“. Bislang äußerte sich der US-Präsident nicht zu den Plänen von Warren.

Sollte Warren tatsächlich antreten, wird sie sich im Vorwahlkampf gegen zahlreiche Anwärter auf das Kandidatenticket durchsetzen müssen. Bei den Demokraten zeichnet sich derzeit kein klarer Favorit ab.

Zwar sieht sich die Partei mit der Übernahme der Mehrheit im Repräsentantenhaus Anfang Januar im Aufwind. Die Diskussion in den eigenen Reihen über die politische Stoßrichtung ist aber nach wie vor scharf.

Es wird damit gerechnet, dass sich auch Ex-Vizepräsident Joe Biden sowie die Senatoren Kamala Harris, Corey Booker oder Kirsten Gillibrand in Stellung bringen werden. Der frühere Wohnungsbauminister unter Ex-Präsident Barack Obama, Julian Castro, hat vor kurzem ebenfalls ein Wahlkomitee gegründet. Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders gilt als möglicher Bewerber.

Von der Wall Street dürfte Warren Widerstand entgegenschlagen. Sie setzt sich auch gut zehn Jahre nach der weltweiten Finanzkrise für eine schärfere Regulierung und Aufsicht der Finanzbranche ein.

  • rtr
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