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Vereinte Nationen Maas beobachtet Fortschritte bei seiner „Allianz der Multilateralisten“

Das Netzwerk setzt sich für eine international geprägte Weltordnung ein. Vor einem Jahr stellte Maas das Projekt vor – und betrachtet es nun als Erfolg.
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Bei einem Treffen in Toronto lobte der Außenminister die Bemühungen des Netzwerks. Quelle: dpa
Heiko Maas

Bei einem Treffen in Toronto lobte der Außenminister die Bemühungen des Netzwerks.

(Foto: dpa)

Toronto Bundesaußenminister Heiko Maas sieht erste Erfolge seiner „Allianz der Multilateralisten“, die er vor einem Jahr auf den Weg gebracht hatte. „Wir haben in den letzten Monaten viel Zuspruch bekommen“, sagte er am Mittwoch bei einem Treffen mit seiner kanadischen Amtskollegin Chrystia Freeland im kanadischen Toronto. Es sei beispielsweise gelungen, die nukleare Rüstungskontrolle zurück auf die globale Agenda zu bringen.

Der SPD-Politiker verwies darauf, dass Deutschland während seines Vorsitzes im UN-Sicherheitsrat im April das Thema aufgerufen habe. Maas nannte auch eine verstärkte Kooperation der Länder in den Vereinten Nationen, die zum Pariser Klimaschutz-Abkommen stehen, aus dem die USA ausgestiegen sind.

Maas stellt sich die „Allianz der Multilateralisten“ als loses Netzwerk von Staaten vor, die für eine von internationalen Organisationen und Abkommen geprägte Weltordnung und gegen nationale Alleingänge einstehen. Etwa zehn Länder beteiligen sich bisher, darunter, Kanada, Frankreich und Japan.

Die FDP kritisierte, dass Maas' Initiative bislang nicht mehr sei, als „diplomatische Wolkenschieberei“. Es gebe weder eine Mitgliederliste noch einen Arbeitsplan, von Statuten oder gar einem Sekretariat ganz zu schweigen, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionschef Alexander Graf Lambsdorff. „Maas sollte umgehend zwischen den Partnern der Allianz die Beratungen über eine politische Gründungserklärung anstoßen. Ziel muss es sein, dass sich möglichst viele Staaten auf gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Vorgehen verständigen.“

Mehr: Die Partnerschaft mit Kanada wird unterschätzt – zu Unrecht, kommentiert jedenfalls Handelsblatt-Korrespondent Gerd Braune.

  • dpa
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