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Vereinte Nationen Merkel warnt vor Zerstörung der Friedensordnung

Zum Auftakt der UN-Generaldebatte hatte US-Präsident Trump die Vereinten Nationen infrage gestellt. Merkel warnt nun vor den Folgen einer Zerschlagung.
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„Natürlich ist sie (die Uno, Anm. d. Red.) alles andere als perfekt, natürlich wünschen wir uns eine Reform des Sicherheitsrates, seit Jahren. Aber etwas zu zerstören, bevor man was Neues entwickelt hat, halte ich für brandgefährlich.“ Quelle: dpa
Angela Merkel

„Natürlich ist sie (die Uno, Anm. d. Red.) alles andere als perfekt, natürlich wünschen wir uns eine Reform des Sicherheitsrates, seit Jahren. Aber etwas zu zerstören, bevor man was Neues entwickelt hat, halte ich für brandgefährlich.“

(Foto: dpa)

OttobeurenBundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine bedachte Weiterentwicklung und den Erhalt der Vereinten Nationen ausgesprochen. „Natürlich ist sie (die Uno, Anm. d. Red.) alles andere als perfekt, natürlich wünschen wir uns eine Reform des Sicherheitsrates, seit Jahren. Aber etwas zu zerstören, bevor man was Neues entwickelt hat, halte ich für brandgefährlich“, sagte die CDU-Chefin am Sonntag bei einer Veranstaltung im Kloster Ottobeuren im Unterallgäu.

„Das kann unsere Friedensordnung schneller zerstören, als wir uns vorstellen können.“ Sie sprach in diesem Kontext US-Präsident Donald Trump offen an, der einen Multilateralismus ablehne.

Trump hatte sich zum Auftakt der UN-Generaldebatte in New York vergangenen Dienstag dafür ausgesprochen, nationalen Interessen den Vorrang vor einer globalen Weltordnung einzuräumen. „Wir lehnen die Ideologie des Globalismus ab, und wir huldigen der Doktrin des Patriotismus“, sagte er. Damit stellte Trump auch die Vereinten Nationen infrage, die das Ziel internationaler Zusammenarbeit propagieren.

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  • dpa
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