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Vergleich mit der Stasi Sarkozy schmettert Vorwürfe wütend ab

Sarkozy holt angesichts der Korruptionsvorwürfe zum Gegenschlag aus. Er habe sich seinen Wahlkampf 2007 keineswegs aus Libyen finanzieren lassen. Und überhaupt herrschten in Frankreich Zustände wie bei der Stasi.
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Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy setzt sich gegen die Korruptionsvorwürfe zur Wehr. Quelle: Reuters

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy setzt sich gegen die Korruptionsvorwürfe zur Wehr.

(Foto: Reuters)

Paris Frankreichs ehemaliger Präsident Nicolas Sarkozy hat die gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfe am Donnerstag rundweg abgestritten und zum wütenden Gegenangriff ausgeholt.

In einem Beitrag für die Internetausgabe der konservativen Zeitung "Le Figaro" beschwert sich Sarkozy, dass er und sein Anwalt abgehört worden seien.

Dass der sozialistische Regierungschef François Hollande, Justizministerin Christiane Taubira und Innenminister Manuel Valls nichts von der Abhöraktion gewusst haben wollen, sei hanebüchen: "Wen wollen sie veralbern?"

Die Zeitung "Le Monde" hatte Anfang des Monats enthüllt, dass Sarkozys Handy monatelang während Ermittlungen wegen mutmaßlicher illegaler Wahlkampfspenden im Jahr 2007 aus Libyen abgehört wurde.

Zu dem Geld erklärte Sarkozy, es gebe dafür "nicht den Schatten eines Beweises". Es sei die Rede gewesen von einer Überweisung in Höhe von 50 Millionen Euro. Doch die Justiz habe dazu nichts gefunden.

Der Skandal um die mitgeschnittenen Gespräche hatte Sarkozys konservative Oppositionspartei UMP tief erschüttert. Er ist auch ein schwerer Schlag für den ehemaligen Präsidenten (2007 bis 2012), dem Ambitionen auf eine Rückkehr in den Elysée-Palast nachgesagt werden.

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