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Verhandlungen Atomgespräche mit Iran gehen in die vierte Runde

Die Gespräche zur Beilegung des Atomstreits zwischen dem Iran, der UN-Vetomächte und Deutschland gehen in die nächste Runde. Zur vierten Konferenz trafen alle Delegationen in Wien aufeinander. Der Ausgang bleibt offen.
14.05.2014 - 11:42 Uhr 1 Kommentar
Große Runde in Wien: Die Atomgespräche finden unter Beteiligung aller Delegationen statt. Quelle: dpa

Große Runde in Wien: Die Atomgespräche finden unter Beteiligung aller Delegationen statt.

(Foto: dpa)

Wien Im Atomstreit mit dem Iran ist am Mittwoch in Wien die vierte Verhandlungsrunde im großen Kreis aller Delegationen fortgesetzt worden. Die Gespräche werden von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif geleitet. Die UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) und Deutschland wollen mit dem Iran eine umfassende Lösung des seit zehn Jahren anhaltenden Konflikts um das Atomprogramm Teherans erarbeiten. Erstmals wird in dieser Runde an einem Textentwurf für ein Abkommen gefeilt. Ein Vertrag soll bis zum 20. Juli abgeschlossen werden.

Ein hoher US-Regierungsbeamter bezeichnete die Ausgangslage trotz guten Willens auf allen Seiten als „sehr, sehr schwierig“. Statt Optimismus sei Realismus angebracht. Sarif sagte, die Arbeit an dem Vertragsentwurf sei ein komplizierter Prozess. „Da spielen sogar Kommas und Punkte eine Rolle.“ Er gehe davon aus, dass bis zum 20. Juli noch drei weitere Verhandlungsrunden nötig seien. Die internationale Gemeinschaft will sicherstellen, dass der Iran keine Atombombe baut. Teheran wiederum strebt die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen an.

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    1 Kommentar zu "Verhandlungen: Atomgespräche mit Iran gehen in die vierte Runde"

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    • Hornissen und dem russischen Bären sollte man besser nicht reizen
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      Russland wird GPS-Stationen abschalten

      Der Westen kapiert einfach nicht, jede Sanktion und Strafmassnahme gegen Russland kann mit gleicher Münze zurückbezahlt werden. Russland ist nicht irgendein Kleinstaat den Washington sonst so gerne attackiert. Man muss ja auch sehr mutig sein, um die winzige Karibikinsel Grenada die gar keine Armee hat oder das schmale Panama mit der gewaltigen Militärmaschinerie anzugreifen. Washington geht nur gegen Länder vor, die sich nicht wehren können. Jetzt sind sie an den falschen geraten. Russland wird laut Vizepremier Dmitri Rogosin ab dem 1. Juni elf Bodenstationen des US-amerikanischen Navigationssystems GPS auf seinem Territorium vorübergehend abschalten.

      GPS-Bodenstation

      Die Begründung dafür lautet, die USA hat sich geweigert, eine Station des russischen Navigationssystems GLONASS auf ihr Territorium in Betrieb zu nehmen, das russische Pendant zum GPS.

      Da Russland sich fast um den halben Globus erstreckt und die GPS-Stationen auf russischen Boden sehr wichtig für die gesamte Abdeckung der Erde sind, ist diese Abschaltung ziemlich einschneidend für das US-Militär.

      H

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