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Verhandlungen EU-Chefunterhändler Barnier kritisiert Brexit-Rückzieher

Kurz vor der vierten Verhandlungsrunde kritisiert der EU-Diplomat die Haltung der britischen Seite. Er warnt vor einem Scheitern der Austrittsgespräche.
31.05.2020 - 12:40 Uhr Kommentieren
Großbritannien habe mehre Schritte zurück gemacht, betont der EU-Diplomat. Quelle: dpa
Michel Barnier

Großbritannien habe mehre Schritte zurück gemacht, betont der EU-Diplomat.

(Foto: dpa)

London Kurz vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde über ein Brexit-Anschlussabkommen hat EU-Chefunterhändler Michel Barnier den Briten vorgeworfen, hinter bereits eingegangene politische Abmachungen zurückzufallen. „Großbritannien hat einen Schritt zurückgemacht, zwei, drei Schritte zurückgemacht von seinen ursprünglichen Zusagen“, sagte Barnier der britischen „Sunday Times“.

Sollte sich London nicht am Wortlaut der Politischen Erklärung orientieren, auf die sich beide Seiten im vergangenen Herbst als Ausgangspunkt für die Verhandlungen über das künftige Verhältnis geeinigt hatten, werde es kein Abkommen geben, warnte der Franzose.

Unterhändler beider Seiten beginnen am Dienstag in einer vierten und möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde über ein Anschlussabkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase. Die bisherigen drei Runden waren enttäuschend verlaufen. Knackpunkte sind vor allem die Forderung Brüssels nach gleichen Wettbewerbsbedingungen, das Thema Fischerei und die Rolle des Europäischen Gerichtshofs bei möglichen Streitigkeiten.

Großbritannien ist Ende Januar aus der EU ausgetreten. Bis Ende des Jahres gilt eine Übergangsphase, in der das Land noch zum Binnenmarkt und zur Zollunion gehört. Sollte in dieser Frist kein Abkommen über die künftigen Beziehungen gelingen, müssten Zölle und andere Handelsbeschränkungen eingeführt werden.

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    Eine Verlängerung der Übergangsfrist um bis zu zwei Jahre wäre möglich. Diese Option, über bei einem Gipfeltreffen im Juni entschieden werden soll, lehnt der britische Premierminister Boris Johnson aber strikt ab. Man setze darauf, dass es zu einem Durchbruch auf politischer Ebene kommt, hieß es kürzlich aus Verhandlungskreisen in London.

    Mehr: Beide Seiten zeigen sich nach ihren Gesprächen über die Beziehungen nach dem Brexit enttäuscht, berichtet Handelsblatt-Korrespondent Till Hoppe.

    • dpa
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