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Verhandlungen in Brüssel Vorsichtiger Optimismus zu Griechenland-Poker

Konstruktive Gespräche, verhaltener Optimismus, noch eine Menge Arbeit – die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern verliefen wie gehabt. Bis Mittwoch muss sich die „Brüssel-Gruppe“ allerdings einigen.
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Am Rande der Verhandlungen traf EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker (r) den konservativen griechischen Ex-Premier Antonis Samaras (l). Quelle: dpa

Am Rande der Verhandlungen traf EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker (r) den konservativen griechischen Ex-Premier Antonis Samaras (l).

(Foto: dpa)

BrüsselNach tagelangen Verhandlungen der Geldgeber mit Griechenland zeigt sich die EU-Kommission vorsichtig optimistisch. Die am Montag fortgesetzten Gespräche verliefen konstruktiv, sagte der Chefsprecher der Behörde. „Es muss (aber) noch mehr Arbeit erledigt werden“, schränkte er ein. Zu Details nahm er keine Stellung.

Die Gespräche waren über das ganze Wochenende gelaufen. Es geht um ein Reformpaket Griechenlands; ohne eine Abmachung dazu können blockierte Hilfen der Geldgeber von 7,2 Milliarden Euro nicht fließen. Die Zeit wird knapp, denn die Kassen in Athen sind leer.

„Der nächste Termin für eine Bestandsaufnahme ist das Treffen der Eurogruppe am 11. Mai“, sagte der Sprecher. Diplomaten ergänzten, für eine Vereinbarung bei diesem regulären Treffen der Euro-Finanzminister sei es nötig, dass sich die sogenannte Brüssel-Gruppe mit Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB), des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Griechenlands schon Mitte dieser Woche einigen. Ob das gelinge, sei offen.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker traf am Montag in Brüssel den früheren konservativen griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras. Er hatte zu Jahresbeginn die Macht an den Linkspolitiker Alexis Tsipras abgegeben.

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  • dpa
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