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Verhörmethode Ex-US-Geheimdienstchef gibt Scheinertränkungen zu

Der ehemalige US-Geheimdienstchef John Negroponte hat erstmals offen die Anwendung der umstrittenen Verhörmethode des „Waterboarding“ bestätigt. Auch der justizminister muss noch in dieser Woche Rede und Antwort stehen.

HB WASHINBGTON. Ex-US-Geheimdienstchef John Negroponte hat zugegeben, dass es Scheinertränkungen bei Verhören gab. Allerdings habe es seit mehreren Jahren keinen Fall von simuliertem Ertränken mehr gegeben, betonte Negroponte, der den Diensten zwischen 2005 und 2007 vorstand. Bislang hatte die US-Regierung Fragen zu der Methode, die von Menschenrechtsgruppen als Folter kritisiert wird, stets ausweichend beantwortet. Negroponte äußerte sich in einem Interview des wöchentlich erscheinenden Politik-Magazins „National Journal“. Der Auslandsgeheimdienst CIA lehnte eine Stellungnahme ab.

Am Mittwoch muss Justizminister Michael Mukasey im Zusammenhang mit dem Thema dem Senat Rede und Antwort stehen. Dabei geht es um die Rechtmäßigkeit von Verhörmethoden. Mukasey hatte Anfang Januar eine Untersuchung eingeleitet, die klären soll, warum die CIA zwei Videoaufnahmen aus dem Jahr 2002 vernichtete. Darauf soll unter anderem zu sehen sein, wie bei einem Terror-Verdächtigen „Waterboarding“ angewendet wurde.

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