Verkehr EU will Verbrennungsmotoren verbannen

Die EU-Kommission plant tiefgreifende Einschnitte in den Verkehrssektor. Verbrennungsmotoren sollen nach Informationen des Handelsblatts aus den Städten verbannt werden.
18 Kommentare

BerlinAus dem „Weißbuch Verkehr“ der EU-Kommission, das dem Handelsblatt vorliegt, geht hervor, dass der Anteil konventionell betriebener Fahrzeuge in den Innenstädten bis 2030 halbiert werden soll. Spätestens 2050 soll es in den europäischen Städten dann überhaupt keine Autos und leichten Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr geben. Darüber hinaus verfolgt die Kommission das Ziel, die Mineralölsteuern zu vereinheitlichen.
Die Steuersystematik für Kraftstoffe soll so umgestellt werden, dass sich künftig die Höhe der Steuer zumindest zur Hälfte danach bemisst, wie viel Kohlendioxid durch einen Kraftstoffe erzeugt wird. Demnach müsste Diesel künftig höher besteuert werden als Normalbenzin.

Die EU-Kommission will ihr Weißbuch kommende Woche vorstellen. Weißbücher der EU-Kommission enthalten Vorschläge für ein gemeinschaftliches Vorgehen in einem bestimmten Bereich. Sie bilden somit eine inhaltliche Basis, aus der später Richtlinien erwachsen können.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Handelsblatts.

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18 Kommentare zu "Verkehr: EU will Verbrennungsmotoren verbannen"

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  • Dieser Schwachsinn ist eigentlich garnicht lesenswert.....
    2030 ?????? Da gibt es z.B. die EU garnicht mehr !!!!
    Noch diese Jahr werden große Katastrophen passieren, welche die ganze Welt umkrempeln werden.
    Das weltweite Finanzsystem wird auch dieses Jahr untergehen.....
    Spätestens nach dem generierten Beben an der New Madrid Fault........

  • Und ich dachte schon es gäb bis dahin diese tollen Biokraftstoffe auf Salatölbasis, regenerativ, also CO2 neutral. Das wird dann wohl nix mit der Hälfte Steuersystematik.

  • Na, dann sollten doch die Damen und Herren Kommissare mit gutem Beispiel vorangehen: Niemand zwingt sie, auf unsere Kosten mit fetten Dienst-Limousinen durch Brüssel zu heizen! Wie wäre es mit einem der fabelhaften Elektromobile, mit Strom aus der Steckdose? Das beste wäre allerdings, sie würden gleich ganz zu Hause bleiben - das könnte die Welt gewaltig verbessern, nicht nur umweltmäßig, denn wer braucht um Himmels Willen diese Schwachköpfe?!

  • Wasserstoff ist z.Zt. nur ein Energietraeger, keine bestehende Energiequelle. Man braucht viel elektrische Energie um Wasserstoff herzustellen.
    Woher nehmen wir diese Energie?.... Atomkraftwerke? Kohle- und Oelkraftwerke???

  • die Chinese legen jede Woche 2 Kohlekraftwerke ans Netz und uns will die EU das Autofahren verbieten. Fuer jeden Gramm CO2 den wir einsparen, werfen die Chinesen eine Tonne zusaetzlich raus.
    .
    Auch wenn wir Elektrofahrzeuge haben, welche deutschen Kraftwerke sollen die Batterien laden?
    Wieviele Pipe-Dreams wollen sich die EU-Buerokraten und die Gruenen noch einfallen lassen???

  • Wære einfach schøn, wenn die Menschen ihre Einstellung zum Autofahren, zur Bequemlichkeit und Eigenverantwortung ændern wuerden. Was natuerlich zur Voraussetzung hat, dass sie nicht nur bereit wæren, ihre Fuesse zu benutzen, sondern erstmal das Hirn einschalten wuerden.

  • LOL !!! Kann nur zustimmen !

  • Das Gemeinsame an allen Alternativmodellen der EU ist:
    sie verschwenden weit mehr Energhie, als die jetzigen Modelle,
    ob Strom aus Photovoltaik oder Sonne allgemein,
    ob E-Autos oder andere.

    OK, so wird das Ende der Ära der fossilen Energie nur beschleunigt, zu Ende wäre sie sowieso irgendwann.
    Und erst dann, wenn alle fossile Energie zu Ende ist, werden die Menschen erkennen, dass ohne diese Energie auch die Alternativen nicht gebaut werden können:
    keine PV usw. , keine Akkus für E-Autos, nichts!!
    Bleibt noch: Atomkraftwerke. Bis auch Uran zu Ende ist.

    Städte ohne Autos? Das ist das kleinste Problem.
    Autos in Städten nur für Superreiche mit superteuren E-Autos -
    das birgt weit mehr Aggressionspotential.

  • Das Gemeinsame an allen Alternativmodellen der EU ist:
    sie verschwenden weit mehr Energhie, als die jetzigen Modelle,
    ob Strom aus Photovoltaik oder Sonne allgemein,
    ob E-Autos oder andere.

    OK, so wird das Ende der Ära der fossilen Energie nur beschleunigt, zu Ende wäre sie sowieso irgendwann.
    Und erst dann, wenn alle fossile Energie zu Ende ist, werden die Menschen erkennen, dass ohne diese Energie auch die Alternativen nicht gebaut werden können:
    keine PV usw. , keine Akkus für E-Autos, nichts!!
    Bleibt noch: Atomkraftwerke. Bis auch Uran zu Ende ist.

    Städte ohne Autos? Das ist das kleinste Problem.
    Autos in Städten nur für Superreiche mit superteuren E-Autos -
    das birgt weit mehr Aggressionspotential.

  • Wenn Öl teuerer und alternative Energien billiger werden, wird es sowieso kommen. Wenn nicht, dann wird dieser Vorschlag, ohne die Probleme der Erderwärmung oder der Energieabhängigkeit wirklich zu lösen, vermutlich sehr teuer und das Geld wäre, wie jetzt beim E10, für anderes (auch z.B. für andere Umweltmaßnahmen) besser ausgegeben.

    Die Politik (oder hier vielleicht die Bürokratie) in ihrem Willen, ihre Existenz zu rechtfertigen und so auszusehen, als ob sie Gutes tut, mischt sich ein in Sachen, von denen sie nichts versteht. Gott schütze uns vor Leuten mit "guten" Absichten!

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