Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Versailler Vertrag Belgien droht Verlust seiner deutschen Enklaven

Belgien muss möglicherweise einen Teil seines Staatsgebiet an Deutschland abtreten. Grund sei der Abbau der seit 2001 stillgelegten Vennbahn im Osten des Königreichs, meldete die Zeitung „Le Jour Verviers“. Die Gebietsansprüche, die nun greifen könnten, gehen auf den Vertrag von Versailles zurück.

HB BRÜSSEL/VERVIERS. Die belgische Bahnlinie führt streckenweise über deutsches Territorium. Der Vertrag von Versailles hatte die Strecke samt Bahnhöfen und Nebenanlagen im Jahr 1919 dem Königreich Belgien zugesprochen.

Der Regierungskommissar im Bezirk Eupen-Malmedy-Sankt Vith, Marcel Lejoly, weist laut Zeitungsbericht auf „internationale Konsequenzen“ des Rückbaus der Bahnstrecke hin. Lejoly, dessen Funktion mit der eines deutschen Regierungspräsidenten vergleichbar ist, bereite dazu einen Bericht an das belgische Außenministerium vor. Dabei geht es den Angaben zufolge um mehrere Quadratkilometer: Die Eisenbahnstrecke führt südlich von Aachen zwischen Roetgen und Kalterherberg durch den Westen von Nordrhein-Westfalen.

Anfang Dezember 2007 wurde nach Angaben des Vennbahn-Vereins mit dem Abbau der Gleise zwischen Monschau und Kalterherberg begonnen. Ende 2001 war der Betrieb der Touristikzüge auf der Strecke durch Eifel und Ardennen eingestellt worden.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite