Verschärfte Kontrollen USA warnen Fluggesellschaften vor Schuhbomben

Die US-Sicherheitsdienste haben Fluggesellschaften vor Schuhbomben gewarnt. Die Behörden berufen sich auf Geheimdienstinformationen – Passagiere müssen sich auf strengere Kontrollen einstellen.
Update: 20.02.2014 - 04:50 Uhr 6 Kommentare
Strengere Kontrollen: Die US-Sicherheitsdienste haben Fluggesellschaften weltweit vor Sprengsätzen in Schuhen gewarnt. Quelle: ap

Strengere Kontrollen: Die US-Sicherheitsdienste haben Fluggesellschaften weltweit vor Sprengsätzen in Schuhen gewarnt.

(Foto: ap)

WashingtonDie US-Sicherheitsdienste haben am Mittwoch Fluggesellschaften weltweit vor der Bedrohung durch in Schuhen versteckten Sprengsätzen gewarnt. Die US-Abteilung für innere Sicherheit (DHS) habe eine Warnung an Fluglinien herausgegeben, dass Attentäter versuchen könnten, mit in Schuhen verstecktem Sprengstoff Flugzeuge in die Luft zu sprengen, berichtete der US-Fernsehsender NBC.

Die Beamten hätten aber verdeutlicht, dass es keine spezifische Bedrohung oder Pläne gebe. Die Warnung des Heimatschutzministerium an die Fluglinien basiere auf allgemeinen Geheimdienstinformationen. Demnach berief sich die DHS dabei auf als glaubhaft eingestufte, kürzlich erhaltene Informationen. Laut NBC könnten Passagiere künftig an Flughäfen verschärften Kontrollen ausgesetzt sein.

An vielen Flughäfen müssen Passagiere bereits jetzt ihre Schuhe ausziehen, nachdem im Dezember 2001 der Brite Richard Reid versucht hatte, auf einem Transatlantikflug von Paris nach Miami in seinen Schuhen versteckten Sprengstoff zu zünden. Er konnte jedoch rechtzeitig überwältigt werden.

NBC berichtete, die Informationen über die jüngste Bedrohung bezögen sich nicht auf ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Zeit oder Fluggesellschaft. Anfang Februar hatten die US-Sicherheitsdienste Fluggesellschaften bereits vor in Zahnpastatuben verstecktem Sprengstoff gewarnt.

  • afp
  • dpa
Startseite

6 Kommentare zu "Verschärfte Kontrollen: USA warnen Fluggesellschaften vor Schuhbomben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Gelegentlich mal eine Warnung - und schon sind die Bürger mit ihrer Entrechtung wieder vollauf einverstanden.
    Das Prinzip gab's früher auch bei der Kirche. Gelegentlich den Sündern mit dem Weltuntergang drohen - schon wird wieder mehr für's eigene Seelenheil gespendet und gestiftet.

    Achtung alle Schafe - bleibt schön in Euren eingezäunten Weiden... draußen ist der böse Wolf.
    Aber natürlich müssen wir Euch scheeren - was meint Ihr was der Schutz vor Wölfen so kostet... und ein paar böse Schafe die mit dem Wolf kooperieren müssen wir natürlich auch schlachten. Ist doch logisch und nur zu Eurem Besten...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ich finde es immer wieder ganz toll, wenn der US-Homeprotektor den Flugreisenden die Lust nimmt, in die USA zu reisen.

  • @OttoCuntz:

    "Im übrigen müssen..."

    Richtig. Sie waren schneller als ich ;-)

  • Sollen die Amis die Einreise nur in Badekleidung erlauben. Aber leider sind die USA sooooo prüde.

  • Wenn manche Passagiere ihre Schuhe beim Check ausziehen müssen, dann geht in der Tat ein Bombe hoch! - eine Stinkbombe.

    Im übrigen müssen CIA,NSA & Co mal wieder das Bedrohungspotential hochhalten um die eigene Existenz zu rechtfertigen. Gäääähn...

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%