Verteidigungsallianz Angst vor dem „Todesstoß“: Wie Trumps Pläne die Krise der Nato verschärfen
Die Bundeskanzlerin und der US-Präsident zeigen einander die kalte Schulter (Archivfoto). Um die transatlantische Partnerschaft ist es nicht gut bestellt.
Berlin Es gab keine Konsultationen, nicht mal eine Vorwarnung. Die Meldungen über einen bevorstehenden Truppenabzug aus Deutschland haben die Bundesregierung kalt erwischt. Sie habe davon aus der Presse erfahren, räumte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag ein.
Doch Zweifel an dem „Wall Street Journal“-Bericht, wonach die USA 9500 Soldaten aus Deutschland abziehen und ihre Militärpräsenz künftig aus 25.000 Männer und Frauen begrenzen wollen, gibt es in Berlin kaum. Unionsfraktionsvize Johann Wadephul sagte dem Handelsblatt: „Es gibt seit Tagen kein Dementi, weder aus Washington noch aus Brüssel oder Berlin. Deshalb nehme ich das durchaus ernst.“
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