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Verteidigungsbudget Frankreich peilt bis 2023 Nato-Ziel für Verteidigungsausgaben an

Frankreich will seinen Wehretat erhöhen und damit das von der Nato vorgegeben Ziel erreichen. Deutschland bleibt von diesem Ziel deutlich entfernt.
08.02.2018 - 17:44 Uhr Kommentieren
Emmanuel Macron möchte das Verteidigungsbudget anheben und sich dem zwei-Prozent-Nato Ziel annähern. Quelle: AFP
Wehrbudget

Emmanuel Macron möchte das Verteidigungsbudget anheben und sich dem zwei-Prozent-Nato Ziel annähern.

(Foto: AFP)

Paris Frankreich will seinen Wehretat zwischen 2017 und 2025 um mehr als ein Drittel erhöhen und das Zwei-Prozent-Ziel der Nato erreichen. Dieses Jahr sollen die Ausgaben um 1,8 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert werden, wie das französische Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. In Deutschland sind 2018 im Wehretat 38,5 Milliarden Euro eingeplant. Die Nato-Staaten haben vereinbart, die Verteidigungsausgaben bis 2024 Richtung zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu bringen.

Zwischen 2017 und 2022 will Frankreich seinen Wehretat beständig um 1,7 Prozent erhöhen, bevor er 2023 um 3,0 Prozent nach oben springen soll. Die erste Amtszeit des französischen Präsidenten Emmanuel Macron endet ein Jahr zuvor. Bis dahin soll der Verteidigungshaushalt bei 44 Milliarden Euro liegen - 36 Prozent höher als 2017. Deutschland will bis 2021 für die Bundeswehr 42,4 Milliarden Euro ausgeben, dürfte damit aber weiterhin vom Nato-Ziel deutlich entfernt sein, wenn die gute Konjunktur anhält und damit auch das Bruttoinlandsprodukt steigt.

Im Koalitionsvertrag wird das zwischen Union und SPD umstrittene Nato-Ziel nicht explizit erwähnt. Deutschland werde aber verbindlich „dem Zielkorridor der Vereinbarungen in der Nato folgen“.

Die französische Regierung will vor allem für neue Ausrüstung und Ausbildung mehr Geld ausgeben, um die Bedrohungen durch Terrorismus im In- und Ausland zu bekämpfen. Zugleich sollen das französische Militär zu Land, zu Wasser und in der Luft schlagkräftig sein.

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