Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verteidigungspolitik mit Italien und Frankreich Deutschland will neue Kampfdrohnen entwickeln

Die Bundeswehr will gemeinsam mit Frankreich und Italien Drohnen entwickeln – keine reine Aufklärungsdrohnen, sondern bewaffnungsfähige Kampfdrohnen. Die Opposition spricht von einem militärischen Tabubruch.
1 Kommentar
Erstmals lernen Bundeswehr-Soldaten in Deutschland das Fliegen unbemannter Militär-Drohnen. Quelle: dpa
Tornado-Piloten in Schleswig-Holstein

Erstmals lernen Bundeswehr-Soldaten in Deutschland das Fliegen unbemannter Militär-Drohnen.

(Foto: dpa)

Brüssel Deutschland, Frankreich und Italien wollen die gemeinsame Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Drohne vorantreiben. Die Verteidigungsminister der drei Länder werden laut Diplomaten bei einem Treffen am Montag in Brüssel eine Absichtserklärung zu dem Projekt unterzeichnen.

Die Verteidigungsexpertin der Grünen, Agnieszka Brugger, sprach in der „Stuttgarter Zeitung“ (Freitag) von einem „militärischen Tabubruch“ von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). „Damit ist die Entscheidung endgültig gefallen: Ursula von der Leyen will nicht nur Kampfdrohnen für die Bundeswehr beschaffen, sondern sie sogar mit deutscher Beteiligung mitentwickeln und anschließend weiterverkaufen.“

Es handele sich um „eine bewusste Entscheidung, europäisch keine reine Aufklärungsdrohne auf den Weg zu bringen“. Bei den deutsch-französischen Regierungskonsultationen Ende März in Berlin war vereinbart worden, noch im laufenden Jahr mit der Entwicklung der Drohne zu beginnen.

Laut Abschlusserklärung wird die „neue Generation europäischer Drohnen“ für den Zeitraum zwischen 2020 und 2025 angepeilt. Bisher müssen europäische Streitkräfte die bewaffnungsfähigen unbemannten Fluggeräte in Israel oder den USA einkaufen.

  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Verteidigungspolitik mit Italien und Frankreich: Deutschland will neue Kampfdrohnen entwickeln"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • und wieder ein Direktauftrag den Ursula an Airbus vergibt!!! Dafür stellt sie sich dann vor die nächsten Kameras und spielt die Rolle der harten Aufklärerin der Fehler ihrer Vorgänger, Airbus spielt mit, weil man bekommt ja Direktaufträge!!!

    Bitte liebe Wirtschaftspresse... sorgt für eine korrekte Ausschreibung nach europäischem Recht!