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Verzögerung Nächste Hilfstranche für Athen voraussichtlich nächste Woche

Kein Geld ohne Gegenleistung: Die internationalen Kreditgeber erhöhen mal wieder den Druck auf die griechische Regierung, die vereinbarten „vorrangigen Maßnahmen“ umzusetzen.
24.07.2013 Update: 24.07.2013 - 15:28 Uhr 16 Kommentare
Auch im griechischen Parlament wartet man auf die Freigabe des Kreditpakets. Quelle: dpa

Auch im griechischen Parlament wartet man auf die Freigabe des Kreditpakets.

(Foto: dpa)

Athen Mit der Freigabe der nächsten Tranche von 2,5 Milliarden Euro für das griechische Hilfsprogramm ist voraussichtlich erst kommende Woche zu rechnen. Das Bundesfinanzministerium bekräftigte am Mittwoch in Berlin, die Tranche werde dann ausgezahlt, wenn auch die restlichen fünf der insgesamt 22 von den internationalen Kreditgebern geforderten „vorrangigen Maßnahmen“ vollständig umgesetzt seien. Zudem müsse der Haushaltsausschuss des Bundestages Stellung genommen habe.

Eine Bestätigung aller Maßnahmen werde allerdings in „sehr kurzer Zeit“ erwartet, sagte ein Ministeriumssprecher. Der Haushaltsausschuss soll nun nach derzeitigem Stand bis Montagmittag (29. Juli) Zeit zur Stellungnahme haben. Ursprünglich war eine solche Bewertung schon für diesen Mittwoch vergesehen. Die Verzögerung kam zustande, nachdem die EU-Kommission am Dienstag mitgeteilte hatte, dass Athen mit der Umsetzung aller 22 Maßnahmen in Verzug sei.

Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Norbert Barthle, sagte: „Griechenland muss klar sein, dass es ohne die Umsetzung aller Auflagen und der entsprechenden Bestätigung durch die Troika keine weiteren Hilfen gibt. ... Ich hoffe, dass Griechenland die noch ausstehenden Maßnahmen nun unverzüglich umsetzt.“

Unter anderem steht noch eine Einigung mit der griechischen Regierung darüber aus, wie viele Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in die sogenannte Arbeitsreserve übernommen werden sollen. In einem ersten Schritt sollen jetzt 4200 Mitarbeiter in die Mobilitätsreserve übernommen werden. Im September soll diese „Reserve“ auf 12.500 Personen aufgestockt werden. Weitere 12.500 sollen dann bis Dezember folgen, so dass insgesamt 25.000 Mitarbeiter in diese Reserve sind.

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    Die halbamtliche Athener Nachrichtenagentur AMNA meldete, das Finanzministerium in Athen sehe die Vorgaben erfüllt, nachdem am Dienstag ein neues Steuerverfahrensgesetz ins Parlament eingebracht wurde, welches am Donnerstag beschlossen werden soll.

    Am Mittwoch wollte die Euro-Arbeitsgruppe die Prüfungen fortsetzen, ob die Voraussetzungen für die Auszahlung einer Rate in Höhe von 2,5 Milliarden Euro gegeben seien. Sie ist Teil einer Hilfstranche von insgesamt 6,8 Milliarden Euro, die der Krisenstaat bis Ende Oktober von der Geldgeber-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten soll. Nach wiederholten Verzögerungen wurde die Gesamttranche gestückelt. Das Bundesfinanzministerium betont gleichwohl, dass keine akute Finanzierungslücke bestehe.

    • dpa
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    16 Kommentare zu "Verzögerung: Nächste Hilfstranche für Athen voraussichtlich nächste Woche"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • „Zudem müsse der Haushaltsausschuss des Bundestages Stellung genommen haben.“

      Wieso stimmt das Parlament nicht darüber ab??? War es nicht so, dass der Haushaltsausschuss nur dann ohne Beteiligung des Parlaments „befindet“, wenn es ganz besonders dringlich und eilig ist??
      WAS ist bitte so unvorhersehbar dringlich an dem Betrag für Griechenland, dass unser Parlament nicht beteiligt wird??
      WARUM passt keiner unserer Volksvertreter auf???
      WOZU haben wir Euch eigentlich gewählt???

      Ich hab so die Nase voll. Im September wähle ich die einzige Alternative, die Deutschland jetzt noch hat.
      Die Alternative für Deutschland.

    • Hoffentlich bekommt Griechenland die Hilfszahlungen möglichst bald. Die griechische Rentenanstalt ist nämlich mit der Überweisung meiner Rente bereits 2 Monate im Rückstand. Vielleicht sollten die deutschen Rentenanstalten auch dazu übergehen, Ansprüche von griechischen EU-Bürgern aus Deutschland auch mit mehrmonatiger Verspätung an die Griechen zu überweisen.

    • So rechnet das HB(gefunden in
      Schäuble trägt Luftschlösser nach Athen):

      Zitat:"Nur mal zum Vergleich: Die US-Notenbank Fed wendet jeden Monat 80 Milliarden Dollar allein für den Kauf von Staats- und Hypothekenanleihen auf, um damit den amerikanischen Immobilienmarkt zu stützen. Die 100 Millionen Euro wären dabei in gerade mal vier Sekunden weg....Die 100 Millionen Euro sind da nur ein Tropfen. "

      80 Mrd. Dollar sind ca. 62 Mrd Euro.

      Ein Monat(30 Tage) hat 2592000 Sekunden.

      62 Mrd/2592000 = 23919,75 Euro pro Sekunde

      Macht in 4 Sekunden nicht 100 Millionen sondern:

      95679,01 Euro oder sagen wir mal 100.000,- Euro

      Wirtschaftszeitung?

    • Schmierentheater Akt ?? Mister Schaeuble hat wohl seinen Supersatz vergessen -"Griechen sind auf einem guten Weg"daher kommt zweite Garnitur Barthle zum Einsatz. Kommen sich unsere Leerhülsen in Berlin nicht langsam verarscht vor und stimmen mal anders als bisher.

    • Wenn ich schon was von "Tranche" höre, kommt mir das KO**EN!

    • Die Griechen machen das, was sie am Besten können. Warten!!!

    • Zitat : Nächste Hilfstranche für Athen voraussichtlich nächste Woche

      - die Griechen haben wohl dem IWF-Mitglied die Fakelakis nicht rübergereicht.........

      bis nächste Woche muss das Versäumnis beseitigt werden !

    • Bald ist Schluss mit den Hilfen für die südeuropäischen Schuldenstaaten (insbesondere für Griechenland), denn die Alternative für Deutschland (AfD) wird nach der Bundestagswahl diese wahnsinnigen Zahlungen stoppen!!Deutschland verkommt und wir werfen den Südeuropäern unser dringend selbst benötigtes Geld hinterher!!

    • Das Murmeltier wollte ich eigentlich zitieren! :-)
      Egal, diese niemals endende Posse wird uns erhalten bleiben und die griechischen Parasiten werden alternativlos weitergefüttert. Griechenland ist ja auch auf einem guten Weg. Wie oft hatten wir das jetzt schon?
      Man ziert sich jetzt ein bißchen, um Sorgfalt vorzutäuschen, aber daß das Geld deutscher Steuerzahler gen Süden fließt ist unausweichlich.
      Man kann gar nicht soviel essen, wie man k... [Selbstzensur].
      Jeder normale Bürger oder Kleinunternehmer, der sich so verhält wie Griechenland, säße schon längst im Knast.
      Das griechische Faß ohne Boden muß raus aus dem Euro, besser vorgestern als morgen!

    • Bei Griechenland fragt man sich,warum Betrug noch
      honoriert wird.
      Im Zusammengehen mit Goldman Sachs,Fischer und Schröder,
      hätte man ein Verfahren gegen diese einleiten müssen.

      Im Vergleich mit dem Fall Snowden,der eine fällige
      Debatte auslöste,dem man aber jeglichen Zugang
      in die EU verweigert,weil Amerika droht und den
      wilden Mann spielt und alle gehorsamst folgen,
      hat man kein Problem damit,Griechenlands permanenten Betrug unbeanstandet durchgehen zu lassen.
      Mit 150 milliarden,waren sie schon vor ihrem
      Beitritt gemeinsam mit Spanien,die größten
      Subventionsempfänger aus dem Topf der EU.
      Da gab es stillgelegte Olivenfelder,größer als Rußland.
      Ist aber nie jemandem aufgefallen.
      Alles brav subventioniert.




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