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„Virtuelle Niederlassungen“ Apple & Co. sollen auf Nutzerdaten Steuern zahlen

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Frankreich steht nicht allein

Bei der OECD kam das Thema erstmals auf dem G-20-Gipfel in Mexiko im Juni 2012 auf die Agenda. Beim letzten Treffen im November forderten die G-20-Finanzminister erneut die OECD auf, einen Bericht dazu vorzulegen. Der OECD-Bericht soll beim G-20- Treffen der Finanzminister und Notenbanker in Moskau am 15. und 16. Februar erörtert werden. Der Bericht soll aufzeigen, ob das Problem besteht und Vorschläge, wie damit umzugehen sei.

Die französische Sparte von Ebay erklärte in einer Stellungnahme zu dem französischen Bericht, der Konzern halte alle nationalen, europäischen und internationalen Besteuerungsvorgaben zur Gänze ein. Das gelte auch für OECD-Vorgaben und auch für die Zahlung von Mehrwertsteuer bei den zuständigen Behörden. Sprecher von Apple und Amazon gaben keinen Kommentar ab.

Die Verfasser des französischen Berichts, der im französischen Senat am 22. Januar vorgestellt wurde, sind Pierre Collin, Mitglied des französischen Staatsrats, einem Beratungsgremium der Regierung. Mitverfasser ist Steuerinspektor Nicolas Colin.

Frankreich steht nicht allein da in seinen Bemühungen, das Steuergebaren multinationaler Unternehmen stärker zu zügeln. Ein von einem Ausschuss des britischen Unterhauses in Auftrag gegebener Bericht, der am 3. Dezember präsentiert wurde, sah Anhaltspunkte dafür, dass multinationale Unternehmen Besteuerung in Großbritannien umgehen.

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7 Kommentare zu "„Virtuelle Niederlassungen“: Apple & Co. sollen auf Nutzerdaten Steuern zahlen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Kranke Auswüchse eines kaputten sozialistischen Staates.

    Mein Vorschlag: Französische Liebe besteuern - und zwar weltweit!

  • Das Problem haben doch alle westlichen Staaten bis auf ein paar ganz sehr wenige Ausnahmen.

  • Desperate attempts by bankrupt states. Bei den französischen Arbeitsgesetzen und Geiselnahmen bei Abbau von Arbeitsplätzen rate ich jedem US-Unternehmen, lieber in die Schweiz zu kommen! Frankreich würde natürlich gern 40% Steuern erheben, USA dann auch nochmal 40%, übrig bleibt nichts mehr...

  • Man merkt dass die nicht mehr wissen wo man es hernehmen soll... Frankreich ist pleite, erzähl mir weiter einer was er will.

  • So, dass ist sozialistische Wirtschaftspolitik.

    Erst werden Unternehmer vergrault (sind ja Sozialschmarotzer)
    Dann wird die Industrie vergrault (sind ja nur Ausbeuter)
    Und nun will man auch Unternehmen vergraulen, die aus dem Ausland aktiv werden.

    @Holland: Die klassische Methode des Sozialismus lautet "Mauern bauen". Und bitte eine Mauer die sehr hoch und dick ist. Irgendwann wird auch der sozialistische Franzose merken, dass man ohne Geld nicht essen kann.

  • @savarez03 "Für 100 Millionen Einnahme, verplant er automatisch 2 Milliarden Ausgaben."

    Ist doch ok. 2 ist schließlich weniger als 100. ;)

  • Vielleicht sollte Herr Hollande mal die Ausgabenseite seines Budgets ins Auge fassen. Für 100 Millionen Einnahme, verplant er automatisch 2 Milliarden Ausgaben....