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Volksabstimmung Schweizer lehnen Initiativen zur Agrarpolitik ab

In der Schweiz sind zwei Initiativen zur Agrarpolitik an einer Volksabstimmung gescheitert. Grund dafür sind vermutlich Sorgen um steigende Kosten.
Update: 23.09.2018 - 15:36 Uhr Kommentieren
Eine Vorlage hatte eine Stützung der Einkommen einheimischer Bauern vorgesehen. Quelle: dpa
Schweizer Bergbauer

Eine Vorlage hatte eine Stützung der Einkommen einheimischer Bauern vorgesehen.

(Foto: dpa)

GenfDie Schweizer Wähler haben zwei Initiativen zur Agrarpolitik zurückgewiesen, aber für bessere Rad- und Wanderwege gestimmt. Die sogenannte Fair-Food Initiative fiel laut amtlichem Endergebnis vom Sonntag bei der Volksabstimmung mit 61,3 Prozent Nein-Stimmen durch. Sie hatte von der Regierung Unterstützung für gesunde, tier- und umweltfreundlich sowie fair hergestellte Lebensmittel gefordert

Der Vorlage für Ernährungssouveränität schlug eine Ablehnung von 68,4 Prozent entgegen. Sie verlangte eine Stützung der Einkommen einheimischer Bauern und sollte festschreiben, dass importierte Nahrungsmittel Schweizer Standards entsprächen. Die Regierung hatte die Ablehnung der beiden Initiativen empfohlen. Sorgen wegen steigender Kosten dürften zum Ergebnis beigetragen haben.

Dagegen erhielt der Vorschlag zur Förderung der Rad-, Fuß- und Wanderwege eine klare Zustimmung von 73,6 Prozent.

Im Kanton Sankt Gallen stimmten zwei Drittel der Wähler für ein Verbot von Gesichtsverhüllungen. Sie ist künftig nicht gestattet, wenn sie die öffentliche Ordnung oder den religiösen oder sozialen Frieden gefährdet. Das sogenannte Burkaverbot orientiert sich an einer ähnlichen Vorschrift im Kanton Tessin.

In der direkten Demokratie der Schweiz werden die Bürger mehrmals pro Jahr zu Volksabstimmungen aufgerufen. Am Sonntag lag die Beteiligung bei 37 Prozent.

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