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Von Singapur nach Moskau? Trump plant offenbar Treffen mit Putin

Erst Treffen mit Nordkoreas Kim, dann ein Gespräch mit Wladimir Putin? Donald Trump fokussiert sich auf heikle außenpolitische Themen.
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Erste Annäherung in Hamburg. US-Präsident Donald Trump (r) und Russlands Wladimir Putin (l) treffen sich am Rande des G-20-Gipfels im Juli 2017. Jetzt soll das erste bilaterale Treffen zwischen den beiden Präsidenten der Großmächte in Planung sein. Die Beziehungen sind angespannt. Syrien und Ukraine heißen die größten Streitpunkte. Quelle: AP
Donald Trump, Vladimir Putin

Erste Annäherung in Hamburg. US-Präsident Donald Trump (r) und Russlands Wladimir Putin (l) treffen sich am Rande des G-20-Gipfels im Juli 2017. Jetzt soll das erste bilaterale Treffen zwischen den beiden Präsidenten der Großmächte in Planung sein. Die Beziehungen sind angespannt. Syrien und Ukraine heißen die größten Streitpunkte.

(Foto: AP)

San FranciscoDonald Trump weitet seine Reisediplomatie aus. Das Weiße Haus plant nach Informationen des Wall Street Journals ein Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und DU-Präsident Donald Trump. Ein hoher Regierungsbeamter erklärte dem Journal am Freitag,

Jon Huntsman, Botschafter in Moskau, sei in Washington gewesen um das Treffen vorzubereiten. Die Verhandlungen seien noch in einer frühen Phase. Es gebe noch keine entscheidung über Ort und Zeit.

Komme ein Gespräch zustande, seien die Lage in Syrien, die Ukraine und Nuklearwaffenkontrolle zentrale Themen, hieß es aus den informierten Kreisen. Es gehe darum, eingefahrene Differenzen zu beseitigen. Trump trifft sich am 12. Juni in Singapur mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un, um über nukleare Abrüstung zu verhandeln. Ein Andauern der Gespräche könnte das russische Treffen nach hinten verschieben, heißt es.

Es wäre das erste direkte Zusammentreffen von Putin und Trump, die sich bislang erst zweimal am Rande von internationalen Veranstaltungen getroffen haben, davon einmal in Deutschland auf dem G-20-Gipfel in Hamburg.

Die Situation zwischen den beiden Ländern ist nicht zuletzt wegen der anhaltenden Untersuchungen über eine potenzielle Verwicklung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen angespannt. In der Folge hatten die USA massive Sanktionen verhängt. Ein Sonderermittler wurde vom US-Kongress eingesetzt, um über die Vorwürfe und eine mögliche Verstrickung des Trump-Wahlkampfteams zu ermitteln.

Die beiden Präsidenten hatten bei einem Telefonat am 20. März bereits vage über ein mögliches bilaterales Treffen gesprochen, bestätigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders. Trump hatte bereits während des Wahlkampfs 2016 betont, eine Verbesserung der amerikanisch-russischen Beziehungen sei ihm wichtig.

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