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Vor Atom-Gesprächen Irans Parlament droht mit Urananreicherung

Verstimmungen im Vorfeld: Das iranische Parlament hat vor den internationalen Atomverhandlungen mit einer höheren Uran-Anreicherung gedroht. Der einzige Weg dies zu stoppen: Die Aufhebung der Sanktionen gegen das Land.
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Atomverhandlungen mit dem Iran im vergangenen November: Das Regime fordert die Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land. Quelle: ap

Atomverhandlungen mit dem Iran im vergangenen November: Das Regime fordert die Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land.

(Foto: ap)

Teheran Irans Parlament hat mit einer höheren Anreicherung von Uran gedroht, falls es in den Atomverhandlungen zu keiner Einigung kommen sollte. „Falls die Sanktionen gegen den Iran nicht aufgehoben werden, wird das Parlament der Regierung die Erlaubnis für eine Urananreicherung bis auf 60 Prozent erteilen“, sagte der Abgeordnete Hassan Asgahri nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Samstag. 205 der 290 Abgeordneten unterstützten diesen Plan.

Dem Iran ist es derzeit nur gestattet, Uran auf höchstens fünf Prozent anzureichern. Eine Anreicherung auf 60 Prozent würde Teheran dem Bau einer Atombomber ein großes Stück näherbringen. Bis jetzt hat sich die Regierung zu dem Plan des Parlaments nicht geäußert. Das iranische Atomteam wird am Sonntag in Genf die Verhandlungen mit den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland führen.

  • dpa
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