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Vor EU-Treffen mit Trump BDI-Chef übt Kritik an US-Handelspolitik

Die amerikanische Handelspolitik sorgt bei den Deutschen Wirtschaftsverbänden für großen Unmut. Nun warnen sie vor weiteren Zugeständnissen der EU.
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Europa dürfe sich nicht erpressen lassen, sagt der BDI-Chef. Quelle: dpa
Dieter Kempf

Europa dürfe sich nicht erpressen lassen, sagt der BDI-Chef.

(Foto: dpa)

BerlinDeutsche Wirtschaftsverbände untermauern vor dem Treffen zwischen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump ihre Kritik an der amerikanischen Handelspolitik. „Die Zölle unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit gehören abgeschafft“ , sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht.

Es sei klug, dass die EU und die USA ihre Gespräche fortsetzen. Aber: „Europa darf sich nicht erpressen lassen und sollte in den USA selbstbewusst auftreten.“ Notwendig sei eine rhetorische Abrüstung der US-Regierung, auf die Juncker bei dem Treffen am Mittwoch in Washington hinwirken solle.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, sagte, er begrüße den Versuch Junckers, die US-Regierung von den angedrohten Autozöllen abzubringen. „Alle Argumente für solche Zölle sind konstruiert und letztlich an den Haaren herbeigezogen.“ Schon die zusätzlichen Zölle auf Stahl und Aluminium seien in den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen ein Dammbruch. „Täglich spüren deutsche Unternehmen, wie der transatlantische Graben breiter wird.“ Politik und Wirtschaft müssten sich geschlossen für das Welthandelssystem einsetzen.

BDI-Chef Kempf sagte, Juncker müsse Trump deutlich machen, dass die USA sich mit Zöllen auf Kraftfahrzeuge und -teile selbst schadeten. Allein die deutsche Automobilindustrie beschäftige über 118.000 Mitarbeiter in den USA. 60 Prozent ihrer Produktion werde aus den USA in andere Länder exportiert.

Brexit 2019
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