Vor Obama-Besuch Birma setzt hunderte Gefangene auf freien Fuß

Über 400 Gefangene, darunter auch Ausländer, soll die Regierung in Birma vor dem Besuch von Barack Obama freigelassen haben. Der US-Präsident will dort auch die Oppositionsführerin Suu Kyi treffen.
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Zwei buddhistische Mönche vor einem Gefängnis in Birma. Quelle: dpa

Zwei buddhistische Mönche vor einem Gefängnis in Birma.

(Foto: dpa)

RangunVor einem historischen Besuch von US-Präsident Barack Obama hat Birma am Donnerstag mit der Freilassung hunderter Gefangener begonnen. Die birmanische Regierung äußerte sich offiziell nicht zur Zahl der Freigelassenen, ein Vertreter der Gefängnisverwaltung sprach von 452 Betroffenen. Unter ihnen befänden sich auch Ausländer. Wieviele politische Gefangene unter den Freigelassenen waren, war unklar.

Obama besucht am kommenden Montag als erster US-Präsident im Amt das Land. Dort will er den Staatschef und früheren General Thein Sein und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi treffen, die bis 2010 selbst unter Hausarrest stand. Vor einem Besuch Thein Seins bei den Vereinten Nationen in New York im September waren ebenfalls Dutzende von der ehemaligen Militärjunta Inhaftierte entlassen worden. Seit seinem Machtantritt im März 2011 leitete der frühere General Thein Sein eine Reihe von Reformen ein.

  • afp
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