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Vor Präsidentenwahl Russland will mit den USA bei Cybersicherheit zusammenarbeiten

Die russisch-amerikanischen Beziehungen könnten sich verbessern. Wladimir Putin lobt Donald Trump – und schlägt neue gemeinsame Projekte vor.
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Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind angespannt wie eh und je. Annäherungen werden von beiden Seiten versucht. Quelle: AFP
Putin und Trump

Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind angespannt wie eh und je. Annäherungen werden von beiden Seiten versucht.

(Foto: AFP)

Moskau Der russische Staatschef Wladimir Putin hat sich erneut lobend über US-Präsident Donald Trump geäußert. Der sei ein „erfahrener Geschäftsmann“, sagte er dem US-Fernsehnetzwerk NBC in einem Interview. Auch wenn Trump noch nicht lange in der Politik sei, „er lernt schnell“. Putin sagte, dass er Trumps Äußerungen auf Twitter nicht verfolge. Auch habe er selbst nicht vor, sich über den Kurznachrichtendienst mitzuteilen. „Donald ist da moderner.“

Nach Trumps Wahlsieg 2016 hatten beide Politiker die Hoffnung auf gute Beziehungen geäußert. Das hat sich indes nicht erfüllt, das Verhältnis zwischen Moskau und Washington ist so gespannt wie zu Zeiten des Kalten Krieges nicht mehr. Eine Textfassung des Interviews wurde vom Kreml am Samstag in Moskau veröffentlicht.

Putin schlug vor, wie bei der nuklearen Abrüstung sollten beide Seiten nun Verträge über das neue Problem der Cybersicherheit abschließen. Die Neuentwicklung russischer Atomwaffen rechtfertigte er mit dem Ausstieg der USA aus dem Verbot von Raketenabwehrsystemen. Zugleich betonte Putin, dass Russland bei nuklearer Rüstungskontrolle gesprächsbereit sei.

Den Vorwurf der russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 zugunsten Trumps wies er zurück. Es seien vielmehr die USA, die sich in die inneren Angelegenheiten vieler Länder einmischten. Wenige Tage vor der russischen Präsidentenwahl sagte Putin, er habe nicht vor, die Verfassung zu ändern, um länger amtieren zu können. Bei der Wahl am 18. März gilt Putins Sieg als sicher. Er geht aber der Verfassung nach in seine letzte sechsjährige Amtszeit. Danach würden andere Personen Russland führen, sagte er.

  • dpa
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