Vorschlag für verschärftes Gesetz Brüssel will Steuerschlupflöcher schließen

Brüssel verschärft den Kampf gegen die grenzüberschreitende Steuerflucht: Am Mittwoch wurde ein Gesetz vorgeschlagen, wodurch ab 2015 Informationen über alle Arten von Einkommen automatisch ausgetauscht werden sollen.
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Mit einem neuen Gesetz will Brüssel Steuersündern das Leben schwerer machen. Quelle: dpa

Mit einem neuen Gesetz will Brüssel Steuersündern das Leben schwerer machen.

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BrüsselIn der EU sollen weitere Steuerschlupflöcher geschlossen werden. Die EU-Kommission schlug am Mittwoch in Brüssel vor, von 2015 an Informationen über alle Arten von Einkommen unter den Steuerbehörden der 27 Mitgliedstaaten automatisch auszutauschen. Dabei geht es um Einkünfte, die Bürger im EU-Ausland haben.

Der EU-Gipfel Ende Mai hatte beschlossen, den Kampf gegen die grenzüberschreitende Steuerflucht zu verschärfen. Den EU-Staaten entgehen jedes Jahr durch Steuerbetrug und Steuerhinterziehung insgesamt eine Billion Euro.

Nach dem Willen Brüssels sollen die Mitgliedstaaten von 2015 an auch Bankdaten über Dividenden, Veräußerungsgewinne und andere Einkünfte austauschen. Bisher war dieser Schritt erst 2017 geplant. Beschlossen ist bereits, von 2015 an im Rahmen des Gesetzes zur gegenseitigen Amtshilfe Daten über Gehälter, Aufsichtsratsvergütungen und andere Einkünfte mitzuteilen. EU-Staaten und Europaparlament müssen den Plänen noch zustimmen.

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4 Kommentare zu "Vorschlag für verschärftes Gesetz: Brüssel will Steuerschlupflöcher schließen"

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  • @MIB
    Absolute nonsense! Die Steuergewerkschaft "schätzt", also mutmasst. Beamte verschätzen sich regelmässig - eigennützig und kostspielig. Dieser Beamtenförderverein, sieht doch jeden Bürger als potentiellen Steuerbetrüger, um noch mehr Finanzbeamte für noch strengere Kontrolle des Steuerbürgers zu generieren. Als wenn wir nicht schon genug Personalaufwand hätten. Der effektive Steuerzahler arbeitet doch schon über 60% des Jahres für den Staat und für ihre unverdiente Beamtenpension. Deutschland: Ein Volk wird kriminalisiert und ausgebeutet.

    Die Frage ist nicht, ob der Staat den Bürger traut. Die Frage ist ob dem Staat und seinen Organen noch zu trauen ist.

    Und MIB, weil ich das weiss, bin schon lange in einen anderen Land steuerpflichtig und habe keinerlei Probleme mit meiner hiesigen Steuerbehörde.

  • @Diplom-Ingenieur:
    Grober Unfug!
    Im Jahr 2011 hat z.B. das Land Berlin laut Rechnungshof 90 Millionen Euro verschwendet. Bei ca. 3,3 Mio. Einwohnern kommt man auf eine Verschwendung von ca. 27 Euro pro Kopf und Jahr rechnet man dies auf alle Bundesländer hoch, ergibt sich bei 82 Mio. Einwohnern eine kumulierte Verschwendung auf Landesebene von ca. 2,236 Mrd. Euro. geht man davon aus, dass Bund und Kommunen pro Kopf der Bevölkerung ebenso wirtschaften, kommen wir (Multiplikator 3) auf eine geschätzte Gesamtverschwendung von ca. 6,7 Mrd. Euro pro Jahr für ganz Deutschland. [Die EU hat laut Rechnungshof im Jahr 2011 insgesamt ca. 5 Mrd. Euro verschwendet.] Nach Schätzungen der Steuergewerkschaft werden in Deutschland pro Jahr ca. 30 Mrd. an Steuern hinterzogen, also ca. 6 mal mehr als in Deutschland verschwendet wird.
    Ihre Ausführungen sind daher ins Reich der Lügenpropaganda zu verweisen!

  • Wann kommt endlich ein Gesetz gegen Steuergeldverschwendung???
    Der Schaden durch Steuergeldverschwender ist höher als der Schaden durch Steuerhinterzieher!!!
    Was passiert mit Steuergeldverschwender? NICHTS!!!
    Die Diäten, Gehälter und Pensionen sind sicher!!!

  • Kaum zu glauben, was diese EU Bürokraten an Regulierung und Steuerbelastung initiiren u. ihren Steuerbürgern zumuten. Anstatt bürokratischen Aufwand national und international in Bruxelles und Strasbourg zu reduzieren. "Schlupflöcher" schliessen damit das "Steuerzahlerschlachtvieh" nicht entweichen kann. Dieses europäische Steuermodell ist leistungsfeindlich und wird Europa verarmen lassen. Warum sollten sich Leistungsträger derart unverschämt von Bürokraten bestehlen lassen?!

    Aber der Steuerbürger ist schon so gehirngewaschen von all den politischen Gerechtigkeitsgeschwafel und Regulierungsorgien das er noch Beifall spendet.

    Naiv, wer jetzt auf Steuersenkungen hofft. Als Beispiel :In dreissig Jahren hat D nicht einmal die Kalte Progression/Einkommenssteuer berücksichtigt. Steuersenkungen wird es erst geben wenn Europa sich den Steuerwettbewerb stellt und Bürokratie und Bürokratenprivilegien abbaut. Wenn es so bleibt sind die einzigen Profiteure " BEAMTE UND POLITIKER"

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