Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vorwahlen Wahlschlappe führt zu Steuererleichterungen in Argentinien

Die Angst vor einer linkspopulistischen Regierung hat Argentiniens Märkte ins Chaos gestürzt. Nun reagiert Präsident Macri – mit Steuererleichterungen.
Kommentieren
Der argentinische Präsident steht für einen wirtschaftsliberalen Kurs. Quelle: AFP
Mauricio Macri

Der argentinische Präsident steht für einen wirtschaftsliberalen Kurs.

(Foto: AFP)

Buenos Aires Nach der Niederlage bei den landesweiten Vorwahlen hat der argentinische Präsident Mauricio Macri eine Reihe von Erleichterungen für Arbeiter und Unternehmen angekündigt. „Ich habe euch gehört“, sagte der Staatschef in einer Ansprache am Mittwoch. Er versprach Steuerkürzungen für Arbeiter und Angestellte, eine Streckung der Abgaben für kleine und mittelständische Unternehmen, Boni für Beschäftigte im öffentlichen Dienst und eine Anhebung des Mindestlohns. Zudem soll der Benzinpreis für 90 Tage eingefroren werden.

Bei den Vorwahlen am Sonntag hatte Macri eine herbe Niederlage hinnehmen müssen. Der Oppositionskandidat Alberto Fernández erhielt 47,6 Prozent der Stimmen, Macri kam lediglich auf 32 Prozent. Die Vorwahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentenwahl im Oktober.

Nach der Wahl waren die Aktienmärkte und der Peso eingebrochen. Viele Anleger fürchteten offenbar einen Wahlsieg von Fernández und dessen Vizekandidatin, Ex-Präsidentin Cristina Kirchner. Die ehemalige Staatschefin steht für eine protektionistische Wirtschaftspolitik und ist in eine Reihe von Korruptionsskandalen verwickelt.

Angesichts der hohen Inflation und der starken Abwertung des Peso in den vergangenen Jahren hatten sich allerdings zuletzt viele Wähler von Macri und seinem liberalen Wirtschaftskurs abgewandt.

Mehr: An den argentinischen Finanzmärkten regiert das Chaos – denn die Bevölkerung stellt auf Krisenmodus um.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Vorwahlen - Wahlschlappe führt zu Steuererleichterungen in Argentinien

0 Kommentare zu "Vorwahlen: Wahlschlappe führt zu Steuererleichterungen in Argentinien"

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar. Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unser Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.

Serviceangebote