Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vorwürfe aus Elfenbeinküste an Chirac Französische Truppen bringen Lage in Elfenbeinküste unter Kontrolle

Nach dem Eingreifen der französischen Truppen in der Elfenbeinküste hat sich die Lage in dem westafrikanischen Land nach Angaben aus Paris wieder beruhigt. Die französische Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie sagte am Sonntagabend, die Situation sei zwar angespannt, aber unter Kontrolle.

HB PARIS/NEW YORK. 34 verwundete französische Soldaten wurden für Montagmorgen in Frankreich erwartet. Am Samstag war es nach einem Luftangriff auf französische UN-Blauhelmsoldaten mit zehn Toten zu Kämpfen zwischen den ausländischen Truppen und Regierungseinheiten gekommen. In der Wirtschaftsmetropole Abidjan gab es Ausschreitungen.

Französische Truppen hatten am Wochenende nach dem Luftangriff mehrere Kampfflugzeuge der Elfenbeinküste zerstört; Paris entsandte 660 zusätzliche Truppen, um ein Wiederaufflammen des 2003 beendeten Bürgerkriegs zu verhindern. Der UN-Sicherheitsrat stellte sich einmütig hinter das Vorgehen Frankreichs.

Bei dem Angriff der ivorischen Luftwaffe auf eine Stellung der UN- Blauhelme im Zentrum des Landes waren am Samstag neun Franzosen und ein US-Bürger uns Leben gekommen und etwa 30 Franzosen verwundet worden. Die Regierung der Elfenbeinküste sprach von einem Versehen und rief zur Ruhe auf. Gleichzeitig kündigte Parlamentspräsident Mamadou Coulibaly einen „langen, schwierigen Krieg“ an. „Vietnam wird nichts sein im Vergleich zu dem, was wir hier tun werden“, sagte er im französischen Rundfunk.

Der französische Außenminister Michel Barnier sagte: „Die einzige Alternative zur Gewalt ist die Rückkehr zu den Friedensabkommen von 2003.“ Paris habe mit dem Militäreinsatz nur auf einen unverantwortlichen militärischen Angriff reagiert. Auf keinen Fall wolle Frankreich die Elfenbeinküste und seine Institutionen destabilisieren oder Partei ergreifen.

Am Freitag hatten UN-Truppen einen Vormarsch von Regierungstruppen nach Norden in das Rebellengebiet des Landes gestoppt. Die Luftwaffe hatte schon seit Donnerstag unter Missachtung des Waffenstillstandes Stellungen der Rebellen bombardiert.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%