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Wachstumsflaute Indien will Wirtschaft mit Milliardenprogramm anschieben

Mehr als 1,2 Billionen Euro sollen die schwächelnde indische Wirtschaft stärken. Doch ohne Strukturreformen könnte die Finanzspritze wirkungslos bleiben.
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Mit billionenschweren Investitionen will die indische Regierung die Wirtschaft ankurbeln und die zurückgehenden Wachstumsraten stützen. Quelle: Reuters
Indiens Premierminister Narendra Modi

Mit billionenschweren Investitionen will die indische Regierung die Wirtschaft ankurbeln und die zurückgehenden Wachstumsraten stützen.

(Foto: Reuters)

Neu-Delhi Indiens Regierung will mit gewaltigen Investitionen in die Infrastruktur die schwächelnde Konjunktur auf Trab bringen. Finanzministerin Nirmala Sitharaman nannte am Samstag auf einem Wirtschaftsgipfel in Mumbai eine Summe von insgesamt 100 Billionen Rupien (1,27 Billionen Euro), wie lokale Zeitungen berichteten. Erste Projekte sollen demnach noch in diesem Monat angekündigt werden.

Ministerpräsident Narendra Modi steht unter Druck, der Wirtschaft neuen Schub zu geben. Im dritten Quartal wuchs das indische Bruttoinlandsprodukt mit 4,5 Prozent so schwach wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr.

Modi hat bereits die Körperschaftsteuer gesenkt und die Privatisierung von Staatsfirmen forciert. Aber die Inlandsnachfrage ist schwach, und viele Volkswirte gehen davon aus, dass die aktuelle Konjunkturflaute ohne weitere Strukturreformen anhalten wird.

Mehr: In Indien zeichnet sich eine milliardenschwere Immobilienkrise ab. Hunderttausende Wohnungskäufer stehen vor unfertigen Rohbauten, berichtet Handelsblatt-Korrespondent Mathias Peer.

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  • rtr
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