Währungsstreit US-Gesetz verärgert China

Der US-Kongress hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der Strafmaßnahmen gegen China vorsieht. Grund ist die Unterbewertung der chinesischen Währung. Die Chinesen sind verärgert.
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Die USA halten die chinesische Währung für künstlich unterbewertet. Quelle: dpa

Die USA halten die chinesische Währung für künstlich unterbewertet.

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PekingDie chinesische Regierung hat am Mittwoch den US-Kongress aufgefordert, einen Gesetzentwurf mit Strafmaßnahmen gegen China wegen der Unterbewertung seiner Währung fallen zu lassen. Die Zustimmung des Senats am Dienstag spiegele nur „wachsenden Handelsprotektionismus“.

Die US-Regierung und der Kongress sollten nicht den Fehler machen, per Gesetz Druck auf den chinesischen Wechselkurs auszuüben, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. Das Handelsministerium sah einen „ernsten Verstoß gegen internationale Regeln und ein falsches Signal in einem zunehmenden Handelsprotektionismus“.

Der US-Senat hatte eine Reihe von Strafmaßnahmen gegen Peking gebilligt, darunter Strafzölle auf chinesische Waren. Das Gesetz hat allerdings wenig Aussichten auf Erfolg im Repräsentantenhaus, da die dortige Mehrheit der Republikaner einen Handelskrieg mit China vermeiden will. Die USA werfen Peking vor, den Yuan unterzubewerten, um chinesische Exporte damit zu verbilligen.

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  • dpa
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