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Wahl im Iran Ruhani-Rivale zieht Kandidatur zurück

Nur wenige Tage vor der Präsidentenwahl im Iran hat sich einer der schärfsten Rivalen von Amtsinhaber Hassan Ruhani zurückgezogen. Das könnte den konservativen Hardlinern, die gegen Ruhani sind, in die Hände spielen.
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Rückschritt oder Fortschritt? So wählen die Iraner

London Wenige Tage vor der Präsidentenwahl im Iran hat sich einer der schärfsten Rivalen von Amtsinhaber Hassan Ruhani aus dem Rennen zurückgezogen. Teherans Bürgermeister Mohammed Baker Kalibaf gab am Montag seine Kandidatur auf. Zugleich rief er seine Anhänger dazu auf, stattdessen den schiitischen Prediger Ebrahim Raisi am Freitag zu wählen. Mit seiner Entscheidung wolle er „die Einheit der revolutionären Kräfte“ stärken, sagte Kalibaf. Sein Rückzug könnte dem Anti-Ruhani-Lager im Iran in die Hände spielen. Die ultrakonservativen Hardliner setzen auf Raisi. Sie befürchteten bislang, dass dem Juristen wichtige Stimmen entgehen könnten, so lange Kalibaf ebenfalls zur Wahl stand.

Ruhanis Gegner kritisieren dessen Annäherungskurs an den Westen. Außerdem werfen sie ihm vor, die Wirtschaft des Landes geschwächt zu haben. Ruhani warb am Montag vor Anhängern um ein stärkeres Mandat, um mehr gesellschaftliche Freiheiten durchsetzen zu können.

  • rtr
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