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Wahl in Argentinien Mitte-Links-Politiker Alberto Fernandez gewinnt Wahl in Argentinien

Der neue argentinische Staatspräsident heißt Alberto Fernández: Staatschef Mauricio Macri hat seine Niederlage bereits eingeräumt.
27.10.2019 Update: 28.10.2019 - 03:12 Uhr Kommentieren
Der Mitte-Links-Politiker zeigt das Victory-Zeichen, nachdem er in  Buenos Aires seine Stimme abgegeben hatte. Quelle: AFP
Siegessicher: Alberto Martinez

Der Mitte-Links-Politiker zeigt das Victory-Zeichen, nachdem er in Buenos Aires seine Stimme abgegeben hatte.

(Foto: AFP)

Buenos Aires Der argentinische Staatschef Mauricio Macri hat seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl eingeräumt. In seiner Wahlkampfzentrale gratulierte Macri am Sonntagabend (Ortszeit) dem Oppositionskandidaten Alberto Fernández. Offiziellen Teilergebnissen zufolge kam der Mitte-Links-Kandidat nach Auszählung von mehr als 80 Prozent der Stimmen auf rund 47 Prozent, Macri auf etwa 41 Prozent.

Ein Kandidat benötigt eine Zustimmung von 45 Prozent oder 40 Prozent mit einem Vorsprung von zehn Prozent vor seinem ärgsten Rivalen, um eine Stichwahl zu vermeiden. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 81 Prozent. Mit der Präsidentschaftswahl rückt Argentinien nach links. In den vergangenen Jahren waren bei den südamerikanischen Nachbarn Chile, Kolumbien und Brasilien konservative Kräfte an die Macht gekommen.

Fernandez hatte Macri bereits bei einer Vorwahl deutlich geschlagen. Dies löste an den Finanzmärkten Panik aus: Anleger befürchten, dass er eine Rückkehr zur Politik von Macris Vorgängerin Cristina Fernandez de Kirchner anstrebt, die auf Handels- und Kapitalkontrollen gesetzt hatte. Die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas befindet sich in einer Rezession.

Der weitgehend friedliche Wahlkampf in Argentinien wurde von Sorgen vor wachsender Armut, steigender Inflation und massiver Abwertung der Ortswährung dominiert. Der scheidende Staatschef Macri wurde nun offenbar wegen seines Umgangs mit der Wirtschaftskrise abgestraft.

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    Argentiniens Wahl könnte weitreichende Folgen haben: In einer der größten Ölschiefer-Lagerstätten der Welt, der Vaca Muerta Formation, treibt die argentinische Regierung die Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen weiter voran und mischt damit den globalen Energiehandel auf. Außerdem ist Argentinien einer der weltweit führenden Getreideexporteure und steht kurz vor Restrukturierungsgesprächen mit Gläubigern, einschließlich des Internationalen Währungsfonds, über 100 Milliarden Dollar Staatsanleihen.

    Mehr: Argentinien macht kurz vor den Wahlen eine schwere Finanzkrise durch. Erste Investoren kehren zurück – trotz aller Risiken für Anleger und das Land.

    • rtr
    • dpa
    • ap
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