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Wahlen im Februar Monti will Italien weiter führen

Mario Monti will Italien weiter führen, sofern er gefragt werde und er seine politische Agenda umsetzen könne, sagte er in Rom. Seine Chancen stehen nicht schlecht. Gleichzeitig warnte er vor Berlusconis Versprechen.
23.12.2012 Update: 23.12.2012 - 15:39 Uhr 11 Kommentare
Mario Monti will seine Agenda durchsetzen. Quelle: Reuters

Mario Monti will seine Agenda durchsetzen.

(Foto: Reuters)

Rom Der scheidende italienische Ministerpräsident Mario Monti ist grundsätzlich bereit, nach den Wahlen Ende Februar erneut die Regierung zu führen. „Wenn eine oder mehrere politische Kräfte (...) mich als Ministerpräsidenten vorschlagen würden, dann würde ich das erwägen“, sagte der parteilose Wirtschaftsprofessor am Sonntag vor Journalisten in Rom.

Sein Programm sei „eine Agenda für ein gemeinsames Engagement, ein erster Beitrag zu einer offenen Diskussion“. Für ihn sei das Wichtigste, „dass die schweren Opfer, die die Italiener erbringen mussten, nicht verloren sind“. Monti zeigte sich überzeugt, dass das hochverschuldete Italien die Finanzkrise überwunden habe. Finanzhilfe von außen wie andere Eurostaaten habe das Land dabei nicht benötigt.

Zugleich warnte er die Italiener, der populistischen Politik und den Versprechen seines Vorgängers Silvio Berlusconi zu folgen. In Italien wird am 24. und 25. Februar ein neues Parlament gewählt.

Das hoch verschuldete Italien befinde sich noch immer in einer schwierigen Phase, sagte Monti, der in jeder Hinsicht als Anti-Berlusconi gilt. Ihm gelang an der Spitze eines sogenannten Expertenkabinetts, Italien ein Stück weit auf Vordermann zu bringen.

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    Mit einer harten Spar- und Steuerpolitik beruhigte er die Finanzmärkte und verschaffte dem Land international neues Vertrauen. „Europa steht kurz- und langfristig auch dank des Beitrags Italiens besser da“, sagte Monti in Rom.

    Der frühere EU-Kommissar hatte bis zu seinem Rücktritt am vergangenen Freitag 13 Monate lang eine sogenannte Expertenregierung in Rom geführt. Nun soll der parteilose Reformer als Spitzenmann einer Koalition der Mitte antreten. Dem Bündnis könnten Ferrari-Boss Luca Cordero di Montezemolo, Christdemokraten und Rebellen aus dem Mitte-Rechts-Lager von Berlusconi angehören.

    Monti will sich Berlusconi nicht anschließen
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    11 Kommentare zu "Wahlen im Februar: Monti will Italien weiter führen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und warum stellt der sich nicht zur Wahl? Hat wohl Angst durch zufallen?

    • Egal wer im nächsten Jahr bei der Bundestagswahl auch immer gewählt werden wird, eines steht fest: Wenn ich gefragt werde, die Regierungsgeschäfte zu führen, dann würde ich das ernsthaft erwägen.
      fb63

    • Angeblich ist Herr Monti "Senator auf Lebenszeit" und darf daher nicht selbst kandidieren (das ist er seit November 2011).

    • Natürlich wird der Typ "wiedergewählt". Oder hat jemand erwartet, GoldmanSucks und Bilderbergen geben Italien auf ?? Never ever !

    • sie werden keinen jüdischen Zuarbeiter wählen.

    • Die Italiener werden aber einen einen Italiener wählen Berlusconi keinen Bütel Zions

      Oli geh am Stock bitte löschen

    • Mit dem Monti stimmt doch etwas nicht. Als ehemaliger Rektor der Mailänder Uni spricht er viel zu oft mit den Händen. Ein souveräner und gebildeter Mann hat nicht nötig, ständig mit seinen Händen vor der Nase herumzufummeln!

    • Also früher wurde dem Volk mal ein Kandidat (besser mehrere) präsentiert, den es dann wählen durfte. Es wurde das Volk gefragt... Heute wird gewählt und egal was passiert, das Volk (seine Vertreter) sollen sich danach bei diesen Bankstern anbieder und bitten, dass sie doch von ihnen regiert werden. Wie krank ist das denn heutzutage bitte? Soll sich Monti doch zur Wahl stellen und wählen lassen, wenn er regieren will/soll!

    • Der soll sich aufstellen und wählen lassen, sonst hat er in der Politik nichts zu suchen. Feigling!!!

    • Genau so ist es! Warum ist er dann zurückgetreten,wenn er so geil auf den Posten ist.Im übrigen haben die Parteien schon gesagt,das nach den Wahlen "eine neue Zeitrechnung" beginnt-was immer die damit meinen,denn das sich an den Zuständen in Italien groß was ändert,daran glaubt nur der Weihnachtsmann.

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