Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wahlen Linker Mélenchon will Präsidentschaftskandidat in Frankreich werden

Es wäre das dritte Mal, dass der Linkspolitiker als Präsidentschaftskandidat in Frankreich antritt. Seine Kandidatur knüpft er jedoch an eine Bedingung.
08.11.2020 - 21:58 Uhr Kommentieren
Bei der Präsidentenwahl 2017 hatte Mélenchon im ersten Durchgang rund sieben Millionen Stimmen erhalten. Er hatte damals mit einer rasanten Aufholjagd für Aufsehen gesorgt. Quelle: AFP
Jean-Luc Mélenchon

Bei der Präsidentenwahl 2017 hatte Mélenchon im ersten Durchgang rund sieben Millionen Stimmen erhalten. Er hatte damals mit einer rasanten Aufholjagd für Aufsehen gesorgt.

(Foto: AFP)

Paris Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon will bei den Wahlen 2022 erneut als Präsidentschaftskandidat in Frankreich antreten. Er knüpfte seine Bewerbung allerdings an eine Bedingung: 150.000 Menschen müssen seine Kandidatur über eine Online-Plattform unterstützen, wie er am Sonntagabend mitteilte.

Er sei dafür, dass Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, einen Kandidaten zu nominieren. „Ich möchte dazu beitragen, dass wir wieder Lust auf die Zukunft bekommen“, schrieb Mélenchon in einer Erklärung.

Der 69-Jährige würde 2022 zum dritten Mal als Präsidentschaftskandidat in Frankreich antreten. Bei der Präsidentenwahl 2017 hatte Mélenchon im ersten Durchgang rund sieben Millionen Stimmen erhalten. Er hatte damals mit einer rasanten Aufholjagd für Aufsehen gesorgt. In die Endrunde waren dann aber der sozialliberale Anwärter und heutige Präsident Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen gekommen.

Mélenchon kam 1951 im marokkanischen Tanger zur Welt und zog mit elf Jahren nach Frankreich. Er studierte Philosophie und arbeitete als Lehrer, bevor er in die Politik ging. Mélenchon war lange in der Sozialistischen Partei.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Bei den Wahlen 2017 trat er mit seinem linken Wahlbündnis La France Insoumise (LFI) an. Mélenchon ist heute Vorsitzender der LFI-Fraktion in der Nationalversammlung. Auch Rechtspopulistin Le Pen hat bereits ihren Hut für die Wahlen 2022 in den Ring geworfen.

    Ende 2019 ist Mélenchon nach Vorfällen bei einer Hausdurchsuchung zu einer Haftstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Mélenchon wurde unter anderem Aufwiegelung vorgeworfen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass es bei Durchsuchungen der Räumlichkeiten seiner Partei zu Auseinandersetzungen zwischen Mélenchon und Anti-Korruptions-Ermittlern gekommen war. Mélenchon hatte von einem „politischen Prozess“ gesprochen.

    Mehr: Nach den jüngsten Terroranschlägen kündigt der französische Präsident verschärfte Kontrollen an Frankreichs Außengrenzen an.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Wahlen - Linker Mélenchon will Präsidentschaftskandidat in Frankreich werden
    0 Kommentare zu "Wahlen: Linker Mélenchon will Präsidentschaftskandidat in Frankreich werden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%