Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Kurz vor der Wahl in Griechenland hat der Chef der Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, eine Rede vor Tausenden Anhängern gehalten. Er stehe für ein „Europa der Zukunft“, Bundeskanzlerin Merkel für die Vergangenheit.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Hoppla, hier geht aber so einigen Schreiberlingen (Rothschild Vasallen) der Hintern auf Grundeis. Wenn es auch nur noch einen kleinen Funken Gerechtigkeit gibt ist der € kommende Woche Geschichte.

  • Der Tsipras hat völlig recht. Außerdem geht es uns nichts an, wie die Griechen ihr Staatswesen verfassen. Wenn die links wählen wollen, sollen sie es tun. Allerdings haben sie dort keinen Anspruch, von uns jahrzehntelang alimentiert zu werden.

    Auch wenn Griechenland pleite geht, die Erde sich dann weiterdreht. Die Pleite ist bei den Griechen der geschichtliche Normalfall. Was solls also...

  • Liebe Griechen, (die, die diesem Menschen wählen)

    was bildet ihr euch ein, meint ihr, ihr seid alleine auf der Welt. Mal abgesehen davon, dass ihr mir weit über 10000 Verlust in meinem Depot eingebracht habt, (und milliarden in anderen Depots), habt ihr aber so gar nicht das Recht, euch gegen den Rest Europas zu stellen. Dazu passt eine Umfrage, die kürzlich herausgekommen ist. Alle Länder wurden gefragt, wer am härtesten arbeitet in Europa: Alles sagten Deutschland, nur griechenland sagt nicht Deutschland, sondern Griechenland. Einbildung ist auch eine Bildung, aber bitte kommmt jetzt mal wieder runter von der Akropolis. Ihr ward jetzt lange genug in Zeitungen der ganzen Welt, selbst hier in Indien lese ich jeden Tag von Euren neuen Heldentaten.

  • Wenn Griechenland statt Deutschland aus dem Euro geht, rast der Zug nur weiter auf die Wand zu und wird der Schrecken am Ende noch größer für Deutschland und Europa.

    Nur Deutschlands Austritt aus dem Euro jetzt und die neue DM mit Heimholung der deutschen Goldreserven aus dem Ausland retten Deutschland vor immer weiteren wahnwitzigen Geldforderungen der anderen und geben gleichzeitig dem Resteuro die nötige Abwertung, um wirtschaftlich wieder wettbewerbsfähig zu werden und die finanzielle Notwendigkeit, die Ausgabenpolitik wieder realistisch an das Maß anzugleichen, daß man sich wirklich volkswirtschaftlich leisten kann.

  • Der Zug fährt gegen die Wand, Deutschland wird von den anderen heruntergezogen und wird selbst ertrinken, wenn es auf der Euroschiene so weitermacht. Deutschland muss sich also erst einmal freischwimmen, und das heisst, eine eigene Deutsche Währung.

    Das Gegenargument der Aufwertung muss man auch ein wenig differenzierter betrachten:

    1. Deutschland hatte auch zu DM Zeiten Handelsüberschüsse, nicht -defizite.

    2. Eine DM Aufwertung hatten wir ständig seit der DM Einführung und hat Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach dem Krieg doch nicht aufgehalten, sondern ganz in Gegenteil das Deutsche und in der ganzen Welt bewunderte Wirtschaftswunder erst hervorgebracht!

    3. 40% der Exportprodukte kommen selbst aus Importprodukten und werden also billiger durch eine Aufwertung der DM.

    4. Führt eine Aufwertung der DM zu mehr Kaufkraft der Deutschen Bevolkerung, das heisst, der deutsche Arbeitnehmer kriegt wieder etwas für sein Geld statt ständig zu verlieren, wie unter dem Euro! Das ist die sogenannte Sozialdividende. Deshalb ist ja auch der Lebensstandart in starken Wahrungsländern wie der Schweiz und in der Bundesrepublik zu DM Zeiten so hoch gewesen!

    5. Eine stärkere DM führt zu mehr Innenkaufkraft und damit mehr Importen, was anderen Ländern zugute kommt und deren Wirtschaftleistung fördert und hilft, von Transferleistungen unabhängig zu werden.

    6. Die Abwertungen, zB der Drachme und der Lira, führen zu deren Wettbewerbsstärkung und damit der Möglichkeit, nicht auf Pump anderer, sondern eigenständig zu wachsen.

    7. Summa summarum werden Europa und die Welt nicht stärker, wenn die letzten noch funktionierenden Wirtschaften auch noch kurzsichtig kaputtgemacht werden.

    Deswegen ist als Minimum der deutsche Euroaustritt und die Wiedereinführung der DM notwendig, dann generell eigene, selbstverantwortliche Länderwährungen in Europa, so wie vor dem Euro auch, um wirtschaftlich wieder in Fahrt zu kommen.

  • Er kann ja das Sparen einstellen, ist nur die Frage wie er dann wieder Geld ausgeben will wenn es ihm keiner mehr "leiht" bzw. schenkt denn daruf würde das ja hinaus laufen.

    Die Richtung die Europa aktuell einschlägt ist alles andere als lustig und hat mit Stabilität und Sicherheit nichts mehr zu tun. So viel Polemik wie da aktuell mal wieder unterwegs ist wird uns auch noch ins Chaos stürzen wenn man sich nicht eine Hintertür offen hält.

    Wenn Merkel auch noch einknickt dann adios Wohlstand in Deutschland. Ursprünglich war ein Ziel der EG alle in Eropa wirtschaftlich auf ein höheres Level zu heben das es überall mal Richtung "Deutschland" geht aber worauf es momentan hinaus läuft bedeutet eher das Gegenteil.

  • Dass Herr Tsipras, den EURO nicht aufgeben will, muss nicht verwundern, schließlich haben die Griechen seit sie Mitglied der EG und EU sind, die restlichen Mitgliedsstaaten ja von vorn und hinten genommen. Wo die Kohle ist, kommt bestimmt auch noch mehr her. Und wer steht ganz vor und bückt sich? Genau, Mutti Merkel und ihr Rennfahrer. Es ist völlig egal, wie diese Wahl ausgeht. Am steht Griechenland trotzdem mit einem horrenden Kapitalbedarf und null wirtschaftlicher Perspektive dar. Lass diesen vorkommenen Staat doch im EURO, führt die Grenzkontrollen wieder ein und friert alle Konten griechischer Staatsbürger solange ein bis sie nachweisen, dass sie ihre Steuer bezahlt haben.

  • Die von Tsipras propagierte Zukunft dürfte die völlige Verelendung des Landes bedeuten. Bald wird das Land der Griechen der Vergangenheit nachweinen!

    Bei Aufkündigung der Verträge durch Tsipras sind sofort alle Zahlungen einzustellen und Lieferungen erfolgen nur gegen Vorkasse!

  • Genau das! Tsipras steht für heilloses Chaos, Verantwortungslosigkeit und übergalaktische Verschuldung. Aber ich bin davon überzeugt, die kommende Wahl wird genauso zu einem politischen Patt führen wie die vergangene. Denn genau das wollte die griechische Elite bezwecken, um noch mehr Geld aus Europa herauszupressen. Griechenlands Austritt aus dem Euro ist alternativlos, völlig egal, wer die Wahl gewinnt bzw an die Macht kommt, denn Griechenland wird seine Schulden und die, die noch kommen, niemals bedienen!

  • Nachdem es in Griechenland 2000 Jahre lang still war kommt endlich mal wieder eine Appokalypse.
    Tsipras oder Sie-Prasst würde besser passen....wird vielleicht in die Geschichte eingehen.
    Wir lassen uns jedenfalls nicht erpressen und werden diese Fantasien nicht finanzieren.
    Ich wünsche Tschi-Prasst viel Spaß in der Zukunft.

Mehr zu: Wahlkampf in Athen - „Wenn nicht jetzt, wann? Wenn nicht wir, wer?“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%