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Wahlkommission Präsidentschaftswahl in Afghanistan wird verschoben

Ursprünglich war der Urnengang für den April geplant. Doch gleich mehrere Faktoren machen die Einhaltung des Termins offenbar unmöglich.
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Bei der Parlamentswahl im Oktober war es zu einem Chaos gekommen. Quelle: AP
Wahllokal in Afghanistan

Bei der Parlamentswahl im Oktober war es zu einem Chaos gekommen.

(Foto: AP)

KabulDie Präsidentschaftswahl in Afghanistan wird nach Angaben der Wahlkommission um drei Monate verschoben. Der Urnengang sei nun für den 20. Juli geplant, teilte die Kommission am Sonntag mit.

Die Behörden benötigten mehr Zeit zur Vorbereitung, hieß es. Der Termin im April sei durch den harten Winter, den nötigen Transport der Unterlagen, Sicherheits- und Budgetfragen nicht zu halten.

Bei der Parlamentswahl im Oktober war es zu einem Chaos gekommen. Die Probleme reichten von Sprengsätzen über defekte Maschinen zur biometrischen Identifikation der Wähler, unvollständige Wahllisten bis hin zu Verspätungen an den Wahllokalen. Die endgültigen Ergebnisse liegen immer noch nicht vor.

In der Provinz Ghasni im Landesinneren konnte zudem nicht abgestimmt werden, weil sich verschiedene Volksgruppen nicht einigen konnten. Die Wähler sollen hier nach Angaben der Wahlkommission zeitgleich mit der Präsidentschaftswahl auch über ihre Abgeordneten abstimmen.

Die Taliban lehnen unterdessen direkte Friedensgespräche mit der afghanischen Regierung vorerst ab. „Wir werden im Januar nächsten Jahres mit den US-Vertretern in Saudi-Arabien zusammentreffen“, sagte ein Mitglied des Führungsrates der Taliban am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben jedoch allen Beteiligten klargemacht, dass wir nicht mit der afghanischen Regierung sprechen werden.“

Derzeit bemühen sich US-Unterhändler Zalmay Khalilzad und Vertreter der Taliban um die Vorbereitung von Friedensgesprächen. Berichte über einen Abzug eines großen Teils der US-Truppen nährten die Erwartungen auf baldige Ergebnisse. Gesprochen werden soll über ein Ende des 17 Jahre währenden Krieges in Afghanistan.

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  • rtr
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