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Was kostet uns die Ukraine? Die Rechnung, bitte!

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So teuer wie Olympia in Sotschi?

Wie bei IWF-Programmen üblich sollen die Hilfen an Reformauflagen gekoppelt werden. Diese könnten zum Beispiel eine Flexibilisierung des Wechselkurses der Landeswährung umfassen, Preisanpassungen im Energiesektor und Sparmaßnahmen. Eine Abwertung der Währung würde ukrainische Exporte billiger und Importe teurer machen – und so der Wettbewerbsfähigkeit helfen. Bei den Preisanpassungen im Energiesektor geht es darum, die höheren Gaspreise an die ukrainischen Kunden weiterzugeben. Momentan ist Gas in der Ukraine extrem billig. Das führt jedoch zu Verschwendung. Höhere Gaspreise könnten dem Einhalt gebieten und den Staatshaushalt entlasten.

In puncto Sparmaßnahmen warnt Christian Schulz vor übertriebenen Forderungen an die Ukraine. Wichtig sei, dass das Augenmerk nicht zu sehr auf ein Sparprogramm, sondern auf Strukturreformen gelegt werde, sagt er. „Drastische Kürzungen à la Griechenland würden in der aktuellen Situation politisch kontraproduktiv sein und die Ukraine in Russlands Arme treiben.“

Schulz ist überzeugt: Unterm Strich könne der Westen in der Ukraine schon mit vergleichsweise kleinen Summen einiges erreichen. Die Wirtschaftsleistung der Ukraine ist mit umgerechnet rund 130 Milliarden Euro deutlich kleiner als die von Portugal oder Irland. „Aufgrund des niedrigen Ausgangsniveaus hat die Ukraine viel Aufholpotenzial, das mit klugen Reformen gehoben werden könnte“, sagt Schulz. Eine Summe von 30 bis 35 Milliarden Euro – also etwa in der Größenordnung der geschätzten Kosten für die Olympischen Winterspiele in Sotschi – würde aus seiner Sicht reichen.

Ob es damit getan ist, wird sich zeigen. Die Griechenland-Rettung ist viel teurer geworden, als zunächst erwartet. Aus gegebenen Garantien wurden reale Kosten, die die Steuerzahler teuer zu stehen kamen. Wolfgang Schäuble ist sich dessen durchaus bewusst.

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34 Kommentare zu "Was kostet uns die Ukraine?: Die Rechnung, bitte!"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Zitat : Ohne Finanzhilfen steht die Ukraine vor dem Bankrott

    ja und? es sind schon andere Staaten pleite gegangen und die gibt es immer noch - wo ist das Problem?

    Ach ja - die Ukaine könnte sich dann gen Osten an Russland wenden...
    Ja und? Verflixt und zugenäht, das interessiert mich nicht. Von mir aus soll doch die Ukraine zu Russland gehen...

    Wo ist das Problem?? Was verlieren wir??

    Nix!!

    So - ein Teil unserer Rente wird da verfeuert - ein Teil unserer Beiträge zu den KVs wird da verfeuert. Unsere Straßen haben Schlaglöcher - unsere Bahnstrecken sind veraltetr - aber wir wollen der Ukraine neue Straßen und Bahnstrecken bezahlen?

    NEIN! Das Volk will das nicht!

    ES REICHT!

  • Als nächstes finanzieren wir dann die Wiedervereinigung von Nord-und Südkorea. Liegt ja auch auf der Hand, denn die Einwohner dieser Länder wissen bestimmt besseres mit ihrem eigenem Geld anzufangen.

  • Pod stolom uwidimsja

    (unterm tisch sehen wir uns wieder)

  • Pod stolom uwidimsja

    (unterm tisch sehen wir uns wieder)

  • Pod stolom uwidimsja

    unterm tisch sehn wir uns wieder..

  • Am 25. Mai kann Zahltag sein !

  • Klasse! Wirklich treffend, danke dafür!

  • @hardie: Zwar die gleichen Zuschreibungen, aber nun ist Romney auf einmal doch wieder genau so eine Marionette wie Obama? Sie widersprechen sich.

  • [...]
    Nochmal, weil sich das 1990 nicht gelohnt hat. Die Gaspreise waren zu niedrig und horizontales Bohren sogut wie unmöglich.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Nochmals: Warum hat dann die Ukraine nicht schon 1990 mit Fracking angefangen?

    Hoffentlich gibt es neben der Grundwasserverseuchung in Zukunft dann nicht auch noch eine Zunahme von Erdbeben,wenn Gottes Erdboden dann so richtig gefrackt ist.

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