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Was nützt die Liebe in der Politik? – Italien Bunga Bunga, Berlusconi

Sex-Partys, Sex mit Minderjährigen, Sex mit Prostituierten: Silvio Berlusconi ist fast so etwas wie ein Synonym für einen Sexskandal – und viele seiner Anhänger sind auch noch stolz drauf. Teil drei unserer Serie.
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Silvio Berlusconis  Bunga-Bunga-Partys in der Villa Arcore sind legendär. Quelle: dpa

Silvio Berlusconis Bunga-Bunga-Partys in der Villa Arcore sind legendär.

(Foto: dpa)

Mailand Frankreichs Präsident Francois Hollande ist bei weitem nicht der erste oder einzige Staatsmann, der sich eine Liebelei leistet. Es ist auch nicht die erste Affäre, die in der Öffentlichkeit breitgetreten wird. Und doch gehen die Nationen ganz unterschiedlich mit dem Verhalten ihrer Premiers und Präsidenten und deren Seitensprüngen und Freundinnen um. In einer täglichen, kleinen Serie erzählen unsere Korrespondenten aus China, Italien, Japan, Amerika, Südafrika, Deutschland und Japan von den Liebes-Gepflogenheiten der Politiker in ihrem Land. Heute berichtet unsere Italien-Korrespondentin Katharina Kort.

Italien hat mit Silvio Berlusconi den vielleicht weltweit bekanntesten Sex-Skandal. Dabei ist das Land eigentlich weit vom US-amerikanischen Puritanismus entfernt. So war es auch das erste Mal mit Ex-Ministerpräsidenten Berlusconi, dass sich die Öffentlichkeit für das Privatleben seiner Politiker interessierte. Und zwar als nach und nach zu Tage kam, dass Berlusconi es mehr als wild in Sachen Sex treibt.

Bunga-Bunga – ein Begriff, der Berlusconis Sex-Partys umschreibt, ist frei erfunden, angelblich soll Berlusconi nach Medienberichten auf diesen Partys seinen Sex-Gespielinnen 3000 Euro pro Nacht bezahlt haben. Egal, wie viel Geld tatsächlich die Seiten wechselte, unter den Frauen war auch Ruby Rubacuore, die minderjährig war.

Offensichtlich war das Ausmaß der Ausschweifungen dann selbst für Italiener zu viel. Hinzu kam die Art, wie das Treiben von Berlusconi an die Öffentlichkeit kam: Es war seine Noch-Ehefrau Veronica Lario, die in einem offenen Brief an die linke Zeitung „La Repubblica“ das Gebaren ihres Mannes anprangerte und von Jungfrauen sprach, die sich dem Drachen opfern.

Geschadet hat das Verhalten Berlusconi kaum
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