Wassermangel in Südafrika Kapstadt fürchtet die große Dürre

In der südafrikanischen Metropole ist das Wasser knapp, aber noch nicht erschöpft. Die Behörden animieren die Bevölkerung, drastisch zu sparen.
Es drohen Verteilungskämpfe. Quelle: Getty Images; Foto: Per-Anders Pettersson
Wasserstelle im Ortsteil Newlands

Es drohen Verteilungskämpfe.

(Foto: Getty Images; Foto: Per-Anders Pettersson)

KapstadtWer mit dem Flugzeug von Kapstadt nach Johannesburg fliegt, überquert kurz nach dem Start einen der größten Stauseen Südafrikas: Über dem Theewaterskloof-Damm, genau dort, wo sich noch vor vier Jahren eine riesige Wasserfläche erstreckte, blickt der Fluggast nun auf eine sonnenverbrannte Steppe, aus der vereinzelt ein paar kahle Baumstämme emporragen. Der gesamte Westteil des Stausees, der Kapstadt mit rund 40 Prozent seines Trinkwassers versorgt, ist zum Rinnsal geschrumpft; Staubteufel tanzen durch das ausgedörrte Becken.

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